Rheinische Post: Verfassungsschutz warnt vor neuem Rechtsextremismus durch Flüchtlingsdebatte

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Die Hetze gegen Flüchtlinge kann nach
Einschätzung des Verfassungsschutzes zur Bildung einer
NSU-Nachfolgeorganisation führen. „Wenn die Emotionalisierung der
Rechtsextremisten gegen Flüchtlinge so weiter geht, könnten sich
durchaus einzelne Anhänger noch weiter radikalisieren und
Rechtsterroristen werden“, sagte der Präsident des Bundesamtes für
Verfassungsschutz (BfV), Hans-Georg Maaßen, der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). Maaßen erinnerte
an die so genannte „Old School Society“, die dem Verfassungsschutz im
letzten Jahr aufgefallen sei, weil sie vorgehabt habe, Anschläge auf
Asylsuchende und Salafisten zu verüben. „Das macht deutlich, dass wir
es auch nach dem NSU mit Kleinstzellen zu tun haben können, die
Anschläge planen“, erklärte Maaßen. Auch wenn es derzeit keine
konkreten Hinweise gebe, sehe er darin jedoch ein „deutliches Signal,
dass wir hier auch ein rechtsterroristisches Problem bekommen
können“, betonte der BfV-Präsident.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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