Rheinische Post: Verkaufter Flughafen = Von Thomas Reisener

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Was bedeutet der Teilverkauf des Düsseldorfer
Flughafens von Hochtief an einen kanadischen Pensionsfonds für die
Passagiere, die Mitarbeiter und den Standort Düsseldorf?
Wahrscheinlich nichts. Im Spektrum der denkbaren Investoren gehört
der PSP-Fonds zur gemütlichen Sorte: Er ist selbst ohne finanzielle
Nöte, gilt als langfristiger Investor und fällt kaum mit Eingriffen
in das Management seiner Beteiligungen auf. PSP ist das Gegenteil
einer Heuschrecke, während sich umgekehrt der neue
Hochtief-Eigentümer ACS immer mehr zu einer solchen entwickelt.
Glückwunsch, Flughafen, es hätte schlimmer kommen können! Viel
gefährlicher ist die deutsche Politik für den Flughafen.
Ticketsteuer, CO2-Handel, Nachtflugverbote als schlechter Ersatz für
ein flächendeckendes Lärmschutz-Konzept und der Wildwuchs der
überflüssigen Kleinflughäfen belasten die Branche über Gebühr.
Derweil graben die Ausbauten in Paris und Amsterdam sowie die neuen
Mega-Flughäfen im Nahen Osten dem Luftfahrtstandort Deutschland
systematisch das Wasser ab.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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