Rheinische Post: Von der Leyen „unzufrieden“ mit Abbrecherquote im freiwilligen Wehrdienst

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Von der Leyen „unzufrieden“ mit Abbrecherquote
im freiwilligen Wehrdienst

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat beklagt,
dass die Abbrecherquote von einem Viertel im freiwilligen Wehrdienst
zu hoch sei. „Gute 20 Prozent verpflichten sich nach dem
Freiwilligendienst als Zeit- oder Berufssoldat. Das ist ein hoher
Wert. Unzufrieden bin ich aber noch mit der Abbrecherquote von rund
einem Viertel im freiwilligen Wehrdienst“, sagte von der Leyen der in
Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe). „Die
hoch motivierten jungen Leuten wollen bei der Bundeswehr gefordert
werden. Da müssen wir uns als Arbeitgeber noch mehr anstrengen“,
sagte die Ministerin. Zugleich forderte von der Leyen, die Bundeswehr
müsse ein „Spiegel der Gesellschaft werden“. Es gebe Fortschritte.
Inzwischen habe jeder Sechste in der Bundeswehr einen
Migrationshintergrund. Zudem gebe es „9000 Menschen mit Behinderung
in der Bundeswehr“. Unterschiedliche Erfahrungen und Kompetenzen der
Soldaten würden auch in den weltweiten Einsätzen helfen, wo sich die
Bundeswehr auf andere Kulturen einstellen und sensibel mit den
unterschiedlichsten Gruppen umgehen müsse. Zur allgemeinen
Entwicklung sagte von der Leyen: „Die Bewerberzahlen sind relativ
konstant, obwohl die Jahrgänge kleiner werden. Das ist gut. Wir
verzeichnen Zunahmen beim Frauenanteil, bei den freiwillig
Wehrdienstleistenden, aber auch bei besonders gesuchten
Fachkräfte-Gruppen. Es hilft, dass das Ansehen der Bundeswehr als
Arbeitgeber generell gestiegen ist.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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