Rheinische Post: Wanka rät Ländern zum Durchhalten bei G8

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In der Debatte um die Verkürzung der Schulzeit
bis zum Abitur hat Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) den
Ländern zum Durchhalten geraten. „Ich finde die Entwicklung
erstaunlich“, sagte Wanka der in Düsseldorf erscheinenden
„Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe) zu dem Befund, dass immer mehr
Länder wieder zum G9 und damit zum Abitur nach 13 Schuljahren
zurückkehren. „In Sachsen gibt es G8 seit 1948, ich selbst habe so
meinen Abschluss gemacht. Und die Pisa-Erfolge Sachsens geben dem
System recht. Wichtig ist also Kontinuität.“ Ein ständiges Hin und
Her binnen weniger Jahre verunsichere Schüler, Eltern und Lehrer. „In
NRW weiß man nicht, wie es nach 2018 weitergeht“, sagte die
CDU-Politikerin. „Ich denke, dass es nicht an der G8-Reform selbst
lag.“ Ständige Veränderungen sorgten für Ärger, „deswegen ist es
wichtig, in der Bildungspolitik besonnen zu agieren. Aber vor Wahlen
kommen dann zu oft Befürchtungen hoch. Dabei wäre es gut, einmal
begonnene Reformen auch durchzuhalten“, sagte Wanka.

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