Rheinische Post: Wehrbeauftragter beklagt eklatanten Mangel an Waffen und Munition bei der Bundeswehr

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Einen eklatanten Mangel an Waffen und Munition
bei der Bundeswehr hat der Wehrbeauftragte des Bundestages,
Hans-Peter Bartels, beklagt. „Es ist von allem zu wenig da“, sagte
Bartels der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“
(Samstagausgabe). Die Luftwaffe liege mit der Anzahl ihrer so
genannten „Wirkmittel“ in manchen Kategorien „signifikant unterhalb
der Nato-Forderungen“, sagte Bartels. Nach dem Umsteuern in der
Ukraine-Krise müsse die Fähigkeit der Bundeswehr zur kollektiven
Verteidigung „erst wieder mühsam hergestellt werden“. Dazu gehöre es,
die Strukturen nicht mehr nur zu 70, 30 oder gar nur drei Prozent zu
füllen. Die Verlegefähigkeit der Truppe über Straße und Schiene sei
heute schlicht „indiskutabel“, so der Wehrbeauftragte. „Wir haben es
mit einer flächendeckenden Mangelwirtschaft zu tun“, lautete das
Fazit von Bartels nach seinen ersten zwei Monaten im Amt. Er habe bei
einem Besuch der Nato-Responce-Force erfahren, dass diesem
Heeresverband 15.000 Dinge fehlten – von der Nachtsichtbrille bis zum
Schützenpanzer. „Das musste aus allen Bereichen der Bundeswehr
zusammengeborgt werden, teilweise auch von außerhalb“, sagte Bartels.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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