Rheinische Post: Weniger jugendliche Komatrinker in Nordrhein-Westfalen

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5122 Jugendliche wurden im vergangenen Jahr in
nordrhein-westfälischen Krankenhäusern wegen akutem Alkoholmissbrauch
behandelt. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische
Post“ (Samstagausgabe) unter Berufung auf neue Zahlen des Verbands
der privaten Krankenkassen (PKV) und des Statistischen Bundesamtes.
Danach ging die Zahl der 10- bis 19-jährigen sogenannten Komatrinker
um 2,8 Prozent im Vergleich zu 2013 (5269 Fälle) zurück. „Die
aktuellen Daten lassen hoffen, dass wir beim Komatrinken von
Jugendlichen eine Trendwende zum Besseren erreicht haben“, sagte
PKV-Chef Volker Leienbach der Redaktion. Das sei auch ein Erfolg
„beharrlicher Präventionsarbeit“. Tatsächlich sind die
Patientenzahlen seit 2012 rückläufig. Damals mussten in NRW noch 6174
jugendliche Komatrinker behandelt werden, 17 Prozent mehr als 2014.
Laut Statistischem Bundesamt gab es 2014 bundesweit insgesamt 22.391
registrierte Fälle, knapp vier Prozent weniger als 2013 und 16
Prozent weniger als 2012.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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