Rheinische Post: Wolfgang Clement fordert Begrenzung der Kanzlerschaft auf zwei Amtszeiten

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Der frühere SPD-Politiker Wolfgang Clement hat
die Arbeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gelobt: „Ich habe
bei etlichen Differenzen in der Sache, namentlich in der
Energiepolitik, einen Riesenrespekt vor Frau Merkel und ihrer
Leistung“, sagte Clement der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen
Post“ (Samstagausgabe). Allerdings forderte er, „dass ein hohes
Staatsamt auf zwei Legislaturperioden beschränkt werden sollte“.

Zugleich kritisierte der Ex-Wirtschafts- und Arbeitsminister seine
frühere Partei: „Mich ärgert, dass ausgerechnet viele
Sozialdemokraten immer noch über die Arbeitsmarktreformen jammern,
anstatt sich beim Thema Bildung an die Spitze der Bewegung zu
setzen.“ Eine zukunftsfähige Bildungspolitik scheitere heute am
Föderalismus. Clement verlangte, mehr finanzielle Mittel für die
Bildung bereitzustellen: „Wir geben bis 2030 für die beiden
Rentenreformen 230 Milliarden Euro aus. Das Geld wäre besser in
Kindergärten, Schulen und Hochschulen angelegt. Die Koalition sollte
wenigstens jetzt so klug sein, die durch das gekippte Betreuungsgeld
frei werdenden Mittel in die Bildung zu stecken.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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