RNZ: Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa warnt vor Brexit: „Das würde eine Zeitenwende für uns alle in Europa bedeuten“

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Der peruanische Literaturnobelpreisträger Mario
Vargas Llosa (80) warnte gegenüber der Rhein-Neckar-Zeitung vor den
Folgen eines Brexit: „Das wäre eine Katastrophe für Europa und
genauso für Großbritannien“, sagte der lange Zeit in London
arbeitende Schriftsteller am Rande einer Vorlesung, die er am Samstag
in der Alten Aula der Universität Heidelberg hielt. Vargas Llosa, der
in den 90er Jahren selbst in seiner Heimat als konservativ-liberaler
Präsidentschaftskandidat politisch aktiv gewesen war, sagte weiter:
„Großbritannien würde wahrscheinlich aufhören zu existieren, wie es
heute ist. Weil wahrscheinlich die Schotten, die Iren und vielleicht
sogar die Waliser Großbritannien verlassen würden – weil sie ja gerne
EU-Mitglied bleiben würden. Und es würde ein großes Vakuum entstehen,
weil Großbritannien für viele Ideale Europas steht, die dort gelebt
werden. Wir würden vermutlich alle wieder in eine Art Stammeskultur
zurückfallen, vor der der Philosoph Kar Popper immer gewarnt hatte.
Das würde eine Zeitenwende für uns alle in Europa bedeuten.“

Pressekontakt:
Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
Telefon: +49 (06221) 519-5011

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