RNZ: Merkel und die Familie Bush mögen sich

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Es gibt im Englischen eine nette Redewendung,
die sich in etwa so übersetzen lässt: Du kannst niemals den ersten
Eindruck korrigieren. Und der erste Eindruck, den Angela Merkel in
der US-Politik hinterließ, war der, dass sie Republikaner mag und
Demokraten etwas weniger. In Bildern ausgedrückt veranstaltete Merkel
im Juli 2006 mit George W. Bush, dem in Deutschland unbeliebten
US-Präsidenten auf Stralsund die teuerste Grillparty der Welt. Und im
Juli 2008 verweigerte sie dem damaligen Präsidentschaftskandidaten
der Demokraten, Barack Obama, eine öffentliche Rede vor dem
Brandenburger Tor. Du kannst niemals den ersten Eindruck ändern?
Merkel will das offensichtlich auch nicht. Deshalb gibt es jetzt
einen großen Empfang mit Reden und allem Drum und Dran, samt
persönlichen Gesprächen, mit Jeb Bush, der kommende Woche womöglich
verkünden wird, dass er der dritte Bush im Weißen Haus werden möchte.
Merkel scheint das recht zu sein. Und auch wenn sie mit Hillary
Clinton auf eine gewisse Weise sympathisiert, so scheint sich an
ihrer Vorliebe für das etwas konservativere Amerika nichts geändert
zu haben. Dem Außenpolitik-Novizen Jeb Bush kommt das natürlich sehr
gelegen.

Pressekontakt:
Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
Telefon: +49 (06221) 519-5011

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