Röttgen für Gespräche mit Türkei – Schlüsselstaat in der Flüchtlingsfrage

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Anlässlich des bevorstehenden Besuchs von
Angela Merkel in der Türkei, hat der Vorsitzende des Auswärtigen
Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen, sich für Verhandlungen mit
dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdo?an ausgesprochen. Im
Interview mit phoenix sagte der CDU-Politiker, er halte den Besuch
der Kanzlerin für „unbedingt richtig“, da die Türkei der
Schlüsselstaat in der Flüchtlingsfrage sei. Deshalb müsse man die
regionale, strategische Bedeutung des Landes viel ernster nehmen und
Gespräche führen, „nicht nur im Sinne eines Bazars: Was willst du?
Damit wir etwas kriegen“. So könne man mit einem großen Land nicht
reden, so Röttgen weiter. „Das ist ein gewählter, demokratischer
Regierungschef, der eine Schlüsselstellung hat für ein gewaltiges
Problem in Europa, nämlich die Flüchtlingsfrage. Und dann sagen wir:
Er ist zwar gewählt, aber wir haben es nicht nötig, mit ihm zu reden?
Das ist eine Position, die können wir uns nicht leisten. Die halte
ich auch für moralisch, politisch arrogant, zum Schaden unseres
Landes.“

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