Rückenschmerzen durch Stress und Fehlhaltungen im Beruf: Ein ergonomischer Arbeitsplatz hilft bei „Rücken“ (FOTO)

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So lief der Tag: Von 9.00 bis 17.00 Uhr im Büro am Bildschirm
gearbeitet, sich auf die Arbeit konzentriert, kaum Pausen gemacht.
Lange Arbeitszeiten, bewegungsloses Sitzen und Stress können die
Ursache für Rückenschmerzen sein. Im Körper baut sich Spannung auf,
die Muskeln verhärten sich und schmerzen. Menschen unter hohem
Leistungsdruck, die sehr engagiert im Job sind, haben häufig
stressbedingte Rückenschmerzen.

Lösungen für eine verbesserte Rückengesundheit und weniger
Schmerzen

Ein ergonomischer Arbeitsplatz sorgt für eine entspannte,
aufrechte Sitzhaltung. Die Sitzfläche des Bürostuhles hat die
richtige Höhe und Tiefe, wenn die Beine 90 Grad abgewinkelt sind und
die Füße auf dem Boden stehen. Die Lehne sollte das Becken bis zu den
Schultern stützen. Für zusätzlichen Komfort sorgen seitliche Lehnen,
auf denen die Unterarme im 90-Grad-Winkel abgelegt werden. Bürostühle
mit Kipp- und Wipp-Mechanismus sowie ergonomische Hocker fördern
dynamisches Sitzen. Viele Hersteller bieten sie auch zum Testen an.
Die Schreibtischhöhe ist optimal, wenn die Unterarme im rechten
Winkel zum Oberarm auf der Fläche abgelegt werden können. Zudem
sollte der Bildschirm direkt im Blickfeld in einem Abstand von 60 bis
80 Zentimetern sein. Das sind ideale Voraussetzungen für einen
körpergerechten Arbeitsplatz.

Wer seinen Arbeitstag bewegt gestaltet, entlastet und stärkt den
Rücken und beugt Verspannungen vor. Immer wieder bewusst die
Sitzposition ändern, eine gerade Sitzhaltung, Strecken und Dehnen des
Nackens und Rückens sowie aktive Pausen machen den Job
rückenfreundlicher und entspannter.

Drei Übungen für das Büro: Diese Lockerungsübungen können mehrmals
täglich am Arbeitsplatz im Sitzen ausgeführt werden.

1. Die Hände mit verschränkten Fingern vor dem Oberkörper nach
außen drehen. Die Arme gerade nach oben strecken und die Wirbelsäule
lang ziehen. Dann die Bewegung nach vorne mit runder Wirbelsäule
wiederholen. Den Kopf leicht senken und die verschränkten Hände
waagerecht vom Körper wegstrecken. 2. Den Kopf nach rechts neigen.
Den linken Arm leicht nach unten ziehen und den geneigten Kopf leicht
nach links drehen. Diese Position für etwa drei Atemzüge halten.
Anschließend die Übung gegengleich wiederholen. 3. Die linke Hand an
das rechte Knie legen. Den rechten Arm nach hinten führen und den
Oberkörper um die eigene Achse nach rechts drehen. Mit dem Kopf über
die rechte Schulter schauen. Anschließend die Übung gegengleich
wiederholen.

Selbsthilfe bei Rückenschmerzen

Regelmäßige körperliche Aktivität, Rückenschule, Yoga oder Pilates
beugen Rückenschmerzen vor. Sie helfen Körper und Geist, Stress
abzubauen. Auch spezielle Rückenbandagen und -orthesen, wie die
Lumbamed von medi, stabilisieren und entlasten den
Lendenwirbelbereich. Sie helfen, Verspannungen zu lösen und Schmerzen
zu lindern. Wer dann wieder aktiv ist und sich bewegt, stärkt die
Muskulatur, entlastet die Wirbelsäule und die Bandscheiben.
Atmungsaktive Materialien und Materialaussparungen an der Leiste
sorgen für viel Tragekomfort. Rückenbandagen sind im medizinischen
Fachhandel erhältlich. Der Arzt kann sie bei Notwendigkeit verordnen.
Wer außerdem auf sein Gewicht, eine gesunde Ernährung und ausreichend
Bewegung achtet, hat schon vieles richtig gemacht, um Rückenschmerzen
zu vermeiden. Im beruflichen und häuslichen Umfeld können
ergonomische Anpassungen des Arbeitsplatzes, die optimale Höhe der
Arbeitsplatte in der Küche und eine gute Matratze weitere positive
Impulse geben.

Rückenschmerzen – Online-Selbsttest
www1.medi.de/rueckenschmerzen-online-test

Der Online-Selbsttest hilft Betroffenen, ihr persönliches Risiko
für chronische Rückenschmerzen besser einzuschätzen. Das Testergebnis
ersetzt nicht die Diagnose des Arztes. Es kann ausgedruckt und mit
ihm besprochen werden.

Unter dem Link medi.biz/rs gibt es Wissenswertes zum Thema
Rückengesundheit mit Unterlagen zum Download. Ein Facharzt für
Orthopädie und Unfallchirurgie sowie eine Physiotherapeutin und
Spezialistin für Ergonomie am Arbeitsplatz geben in Videos Tipps für
die Rückengesundheit und zum Thema ergonomischer Arbeitsplatz.

Kostenlos anfordern: Ratgeber „Rücken“, medi Verbraucherservice,
Telefon 0921 912-750, E-Mail verbraucherservice@medi.de.

Zum Hintergrund: Rückenschmerzen – Volkskrankheit Nummer eins in
Deutschland

36,7 Millionen Menschen in Deutschland suchten 2015 wegen
Muskel-Skelett- oder Bindegewebserkrankungen einen Arzt auf. Davon
haben 22,1 Millionen Menschen eine Erkrankung der Wirbelsäule und des
Rückens.(1) Die Erhebungen der Techniker Krankenkasse belegen, dass
Krankheiten des Muskel-Skelett-Apparates im Jahr 2015 für die höchste
Zahl von Arbeitsunfähigkeitstagen verantwortlich waren.(2)

Zu 85 Prozent sind Stress im Berufsalltag, falsche Belastung und
Bewegungsmangel verantwortlich für die sogenannten „unspezifischen
Rückenschmerzen“. Das bedeutet: Der Arzt findet keine Erkrankung als
Ursache für den Rückenschmerz. „Spezifische Rückenschmerzen“ sind auf
Erkrankungen oder Verformungen der Wirbelsäule und auf bestimmte
entzündliche Muskel- und Bindegewebskrankheiten zurückzuführen. Dazu
zählen Bandscheibenvorfall, Arthrose oder Osteoporose.

Surftipps: medi.biz/rs und
www1.medi.de/rueckenschmerzen-online-test mit weiteren Informationen.

Quellen:
(1)Pressemeldung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vom
04.10.2016, www.kbv.de/html/2016_24723.php, letzter Zugriff
27.02.2017
(2)TK Gesundheitsreport 2016, www.tk.de/tk/broschueren-und-mehr/studi
en-und-auswertungen/gesundheitsreport-2016/855910, S. 40, letzter
Zugriff 27.02.2017

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit
Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller
medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.400 Mitarbeiter
einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die
Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive
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Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und
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Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und
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mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen
Niederlassungen in über 90 Länder der Welt.

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