Rund 90 Projekte aus ganz Oberfranken sind im Rennen um die Auszeichnung zu den „Helden der Heimat“

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Als Helden der Heimat werden am 20. Mai pro Wettbewerbskategorie (Geflüchtete Menschen, Junge Menschen und Ältere Menschen) jeweils drei Projekte mit Preisgeldern von 10.000, 5.000 bzw. 2.500 Euro ausgezeichnet. „Wir freuen uns sehr über die riesige Resonanz auf unseren Wettbewerb. Insgesamt sind mehr als 90 Bewerbungen aus ganz Oberfranken bei uns eingegangen, und die Jury hat alle Hände voll zu tun, die Projekte zu sichten und die Preisträger zu ermitteln“, freut sich Stiftungsreferentin Yola Klingel.

Votingphase für den Publikumspreis läuft noch bis zum 13. Mai
Zusätzlich zu den Jurypreisen wird auch ein Publikumspreis über 8.000 Euro vergeben: Bis zum 13. Mai kann unter www.heldenderheimat.de abgestimmt werden. Jeder kann also mit seiner Stimme aktiv und gezielt die eigene Region unterstützen.

Soziales Engagement in der Region gezielt und nachhaltig fördern
Der Wettbewerb ist eingebettet in das Stiftungsprogramm „Engagiert in Oberfranken“, das soziales Engagement in der Region gezielt und nachhaltig in seiner Entwicklung fördern will und ist in dieser Form wohl deutschlandweit einzigartig: In drei Fokusveranstaltungen zu den Wettbewerbskategorien „Geflüchtete Menschen“, „Junge Menschen“ und „Ältere Menschen“ wurden seit November 2016 mit hochkarätigen Referenten aus Wissenschaft und Praxis in Vorträgen und Workshops die vordringlichsten sozialen Herausforderungen hier vor Ort in Oberfranken sichtbar gemacht.

Seit rund vier Jahrzehnten ist die Adalbert-Raps-Stiftung aktiv, um mit der Unterstützung sozialer Projekte die Situation der hier lebenden Menschen zu verbessern. Der Wettbewerb Helden der Heimat ist aus dieser langjährigen Projekterfahrung heraus erwachsen. Stiftungsvorstand Frank Kühne: „Wir wollen mit unserer Unterstützung mehr bewegen. Für uns heißt das: Sozial engagierte Menschen in Oberfranken brauchen mehr als einzelne finanzielle Zuwendungen. Sie brauchen eine Basis, ein Forum, in dem sie Erfahrungen und Ideen austauschen, neue Perspektiven gewinnen und sich vernetzen können – nicht nur untereinander, sondern auch mit Akteuren aus Politik und Wissenschaft. Wir wollen gemeinsam mit diesen Menschen, das Richtige richtig tun.“

Auch Prof. Dr. Harry Behr, Mitglied im Rat für Migration, Professor für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Islam an der Frankfurter Goethe-Universität und seit vielen Jahren wohnhaft in Oberfranken begleitet den Wettbewerb und die Veranstaltungsreihe seit der ersten Fokusveranstaltung im November. Er hebt insbesondere den unmittelbaren regionalen Bezug hervor: „Ich bin oft deutschland- und europaweit auf Veranstaltungen, die sich mit der Entwicklung von Gesellschaft und einzelnen demografischen Gruppen beschäftigen. Das Konzept, das die Adalbert-Raps-Stiftung mit ihrer Veranstaltungsreihe und dem Wettbewerb aus der Taufe gehoben hat, hat jedoch eine besondere Stärke: Es ist wissenschaftlich fundiert, unterstützt aber gleichzeitig unmittelbar die Menschen, die in ihrem Engagement spezifischen Herausforderungen begegnen, und dies alles hier bei uns in Oberfranken.“

Hochkarätige Jury
Die Adalbert-Raps-Stiftung konnte Jurymitglieder gewinnen, die selbst seit vielen Jahren im sozialen Feld aktiv sind und die wissen, worauf es ankommt, um ein Projekt erfolgreich zu machen. So zum Beispiel Alexander Brochier: Der Gründer und Vorstand der Brochier Stiftung kümmert sich seit vielen Jahren vor allem um die Unterstützung von benachteiligten Kindern und fördert daneben bürgerschaftliches Engagement und Stiftungsdenken. Auch Dr. Petra Beermann, Leiterin der Stabsabteilung Entrepreneurship und Innovation an der Universität Bayreuth ist Teil der Wettbewerbsjury. Sie bringt ihre langjährige Erfahrung aus der Wirtschafts- und Kommunalberatung für die Ermittlung der Preisträger ein.
Zusätzlich wird Benjamin Fraaß, Berater von Stiftungen und gemeinnützigen Organisationen bei der Phineo gemeinnützige AG helfen, die Preisträger zu identifizieren. Auch Jurymitglied Rainer Rother weiß was es braucht, um soziale Ideen zu erfolgreich zu machen: Er ist Gründer des Bamberger Startups smoost – kostenlos helfen. Diese App-basierte Dienst ermöglicht es, gemeinnützige Projekte finanziell zu unterstützen, ohne dabei selbst Geld auszugeben. Daneben werden Stiftungsvorstand Frank Kühne und Carsten Lessmann, Gesellschafter der Hilfswerft gGmbH ihr Votum in der Jury abgeben.

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