Rundfunk Berlin-Brandenburg stellt Energieversorgung um (FOTO)

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Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) versorgt von 2018 an seine
Gebäude am Standort Berlin mit Energie aus einem hauseigenen
Blockheizkraftwerk. Damit spart er rund 900.000 Euro Energiekosten
jährlich ein und reduziert seine Kohlendioxid-Emission.
rbb-Intenantin Patricia Schlesinger und Stefan Tidow, Staatssekretär
in der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz,
legten am Donnerstag (23. März) den Grundstein für das Gebäude. Die
Bauarbeiten am Fuß des Fernsehzentrums in Berlin sollen im März 2018
abgeschlossen sein.

Patricia Schlesinger, Intendantin des rbb: „Wir müssen an jeder
Stelle prüfen, wie wir mit den Rundfunkbeiträgen möglichst
wirtschaftlich umgehen. Unser Gebäudemanagement hat diese Möglichkeit
aufgezeigt, wir folgen dem gern. Die Investitionen in das neue
Kraftwerk rechnen sich Dank der Einsparungen im laufenden Betrieb
schnell. So bleibt mittelfristig mehr Geld fürs Programm.“

Stefan Tidow, Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz in Berlin:
„Die internationale Gemeinschaft hat sich in Paris die richtigen
Klimaziele gesetzt. Soll der Klimawandel beherrschbar bleiben, müssen
wir auf allen Ebenen Energie einsparen und Energie effizienter
einsetzen. Das Blockheizkraftwerk des rbb ist ein wichtiges
Brückenstück hin zu einem klimaneutralen Berlin.“

Mit der neuen Anlage kann der rbb in Zukunft seinen Bedarf an
Wärme-, Kälte- und Elektroenergie weitgehend unabhängig selbst
erzeugen. Durch den Wegfall von Netzentgelten, Gebühren und Steuern
spart der Sender so absehbar rund 900.000 Euro pro Jahr.
Mittelfristig soll durch die Einsparungen mehr Geld für das Programm
zur Verfügung stehen.

Die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
fördert das Projekt im Rahmen des Berliner Programms für Nachhaltige
Entwicklung (BENE). BENE ist Bestandteil des „Europäischen Fonds für
Regionale Entwicklung“ und verfolgt das Ziel, den Ausstoß von
Kohlendioxid zu verringern und Primärenergie zu sparen. Der rbb
spart mit der Inbetriebnahme der Energiezentrale jährlich ca. 3,3
Millionen Kilowattstunden Energie und ca. 3.100 Tonnen
Kohlendioxid-Emissionen ein. Für diesen Beitrag zum Klimaschutz
erhält der Sender eine Förderung von 2,15 Millionen Euro für den Bau.

Im März 2018 startet nach den jetzigen Planungen der Regelbetrieb
der neuen Anlagen. Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf 8,2
Millionen Euro, der Bau vollzieht sich in drei Einzeletappen: Die
Errichtung der so genannten Energiezentrale, die Teilerneuerung der
bereits vorhandenen Kälteerzeugungsanlagen und der Neubau einer
Mittelspannungsschaltanlage.

Pressekontakt:
Justus Demmer
Tel 030 / 97 99 3 – 12 100
justus.demmer@rbb-online.de

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

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