Rupprecht/Pfeiffer: Deutschland muss internationaler Leitmarkt und Leitanbieter in der Industrie 4.0 werden

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Mobilisierung des Mittelstands, zukunftsfähige
Qualifizierung und Startup-Förderung sind Schlüssel zum Erfolg

Am heutigen Freitag berät der Bundestag den Antrag der
Koalitionsfraktionen „Industrie 4.0 und Smart Services –
Wirtschafts-, arbeits-, bildungs- und forschungspolitische Maßnahmen
für die Digitalisierung und intelligente Vernetzung von Produktions-
und Wertschöpfungsketten“. Hierzu erklären der bildungs- und
forschungspolitische Sprecher, Albert Rupprecht, und der
wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Joachim Pfeiffer:

Albert Rupprecht: „Industrie 4.0 birgt enormes Potenzial für die
Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Um Deutschland zum
internationalen Leitmarkt und Leitanbieter in der Industrie 4.0 zu
machen, müssen wir vor allem den Mittelstand für die Nutzung der
Chancen der Digitalisierung der Wirtschaft stärker mobilisieren. Denn
kleine und mittlere Unternehmen verfügen häufig nur über begrenzte
eigene Forschungskapazitäten und Expertise. Sie sind deshalb auf
Beratung und die Möglichkeit angewiesen, neue Ideen und Techniken
praxisnah auf Industrie 4.0-Tauglichkeit zu testen. Genau das wollen
wir mit gezielten Maßnahmen unterstützen. Dazu gehören beispielsweise
die Einrichtung von Informations- und Demonstrationszentren,
Leuchtturm- und Pilotprojekte sowie mobile Beratungsangebote – auch
und gerade im ländlichen Raum.

Notwendig sind außerdem ein hohes Maß an IT-Sicherheit und der
Ausbau entsprechender Fachkompetenz. Hierfür wollen wir die
IT-Sicherheitsforschung weiter kräftig unterstützen und die
Ausbildung von IT-Sicherheitsexperten gezielt fördern.

Klar ist: Wir als Unionsfraktion setzen uns mit Nachdruck dafür
ein, den digitalen Strukturwandel der Industrie in Deutschland
gemeinsam erfolgreich zu gestalten. Nur so wird es uns gelingen, die
Innovationskraft unseres Landes auch in Zukunft zu sichern.“

Joachim Pfeiffer: „Will Deutschland digitales Wachstumsland Nummer
Eins in Europa werden und die deutsche Wirtschaft in einem
globalisierten Wettbewerbsumfeld erfolgreich bleiben, gilt es, die
Rahmenbedingungen auch für Industrie 4.0 ständig weiter zu
verbessern. Dies ist die entscheidende Aufgabe der Politik.

Mit der Digitalen Agenda hat die unionsgeführte Bundesregierung
die Weichen richtig gestellt. Sie führt die verschiedenen
Handlungsstränge und Akteure zusammen und schafft optimale Wachstums-
und Entwicklungsmöglichkeiten. Zentrale Handlungsbereiche sind die
Digitalisierung der Wirtschaft insgesamt, die Weiterentwicklung der
Breitbandstrategie, die Verbesserung von Gründungsbedingungen und
Gründungsfinanzierung, Initiativen für eine bessere Ausbildung und
Fachkräftegewinnung, eine zielgerichtete Förderung von Forschung und
Entwicklung, die Gewährleistung von IT-Sicherheit, die
Fortentwicklung technischer Standards und Normen sowie die Stärkung
der Digitalen Selbständigkeit und Medienkompetenz.

Durch Industrie 4.0 werden insgesamt mehr Arbeitsplätze entstehen
als verloren gehen, aber diese neuen Tätigkeiten erfordern von allen
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern deutlich mehr IT-Kompetenz als
bisher und auch die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen. Wir müssen
hier alle weiter aktiv bleiben.“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de

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