Saarbrücker Zeitung: Baden-Württembergs Verbraucherminister Bonde fordert bei TTIP mehr Rücksicht auf die Verbraucher

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Im Vorfeld der an diesem Samstag in Berlin
stattfindenden Großdemonstration gegen das geplante
Freihandelsabkommen TTIP hat Baden-Württembergs Verbraucherminister
Alexander Bonde (Grüne) mehr Rücksicht auf die Interessen der
Verbraucher gefordert. Bonde sagte der „Saarbrücker Zeitung“
(Samstag), er hoffe, dass die Verhandler von EU und USA die Sorgen
vieler Menschen in Deutschland ernst nehmen würden. „Wer TTIP will,
muss jetzt die kritischen Punkte aus den Verhandlungen nehmen“, so
Bonde.

Sollten durch TTIP Verbesserungen für die Exportwirtschaft zu
Lasten von Umwelt-, Sozial- oder Verbraucherstandards durchgepeitscht
werden, „dann wird das Freihandelsabkommen keine gesellschaftliche
Mehrheit bekommen“.

Bonde betonte weiter, die Verbraucher würden sich zu Recht vor
niedrigeren Standards bei Lebensmitteln sorgen. So dürften
beispielsweise Vorteile für die Automobilindustrie „nicht durch
Gentechnik auf dem Teller erkauft werden“, so der Minister. Außerdem
sei TTIP „bislang in der Themenbreite zu groß, um durch die Tür zu
passen“.

Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230

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