Saarbrücker Zeitung: DIW-Chef Fratzscher gegen Schuldenerleichterungen für Griechenland – keine „Reformen auf Vorrat“

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Der Chef des Deutschen Instituts für
Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hält aktuell nichts
von weiteren Schuldenerleichterungen für Griechenland. „Griechenland
hat schon jetzt erhebliche Schuldenerleichterungen“, sagte Fratzscher
der „Saarbrücker Zeitung“ (Montag-Ausgabe). So gebe es ein
Moratorium, das eine Rückzahlung für einen großen Teil der Schulden
bis zum Jahr 2023 stunde. „Es ist ein Irrglaube, dass Griechenland
viele Schulden zurückzahlt“, so Fratzscher.

Der Wirtschaftsforscher wandte sich auch gegen die diskutierten
„Reformen auf Vorrat“, falls Griechenland bestimmte Auflagen in der
Zukunft verfehlt. „Das ist Unsinn und wäre kontraproduktiv“, so
Fratzscher. „Die Reformen müssen jetzt gemacht werden. Denn der
Denkansatz, wir machen das Notwendige erst, wenn es uns schlechter
geht, hat Griechenland ja genau in die schwierige Lage gebracht, in
der es jetzt steckt“, meinte der Ökonom.

Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230

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