Saarbrücker Zeitung: Regierung will mehr Raucher entwöhnen

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Die Bundesregierung will Raucher stärker zum
Aufhören bewegen. Wie die „Saarbrücker Zeitung“ (Montagausgabe)
berichtet, sollen künftig auf Zigarettenschachteln nicht nur
„Schockbilder“ die Lust aufs Qualmen nehmen. Auch die Nummer der
Beratungshotline der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
(BZgA) muss dann auf den Schachteln abgedruckt werden.

Demnach wird der Hinweis „Wollen Sie aufhören? Die BZgA hilft:
Tel.: 0800 8 313131″ Pflicht – auch auf Packungen von Zigarren,
Zigarillos und Pfeifentabak. Das sieht eine Verordnung des
Bundeslandwirtschaftministeriums vor, die der Zeitung vorliegt. Darin
heißt es, die Erfahrungen aus anderen Ländern wie der Schweiz und
Argentinien zeigten, dass es durch den Abdruck der kostennlosen
Telefonnummer zur Raucherentwöhnung eine erhebliche Steigerung des
Anrufvolumens gegeben habe. Das Ministerium rechnet in Deutschland
dann mit 2500 Anrufern pro Monat, die mit Hilfe des Beratungsangebots
den Versuch unternehmen werden, sich das Rauchen abzugewöhnen.

In den Verkauf müssen die neuen Packungen ab Mitte Mai gebracht
werden. Dann werden neben neuen Warnhinweisen und der Hotlinenummer
auch sogenannte „Schockbilder“ auf den Zigarettenschachteln zu sehen
sein.

Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230

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