Saarbrücker Zeitung: Riester hat selbst keine Riester-Rente – Harsche Kritik an der SPD

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Der ehemalige Bundesarbeitsminister
Walter Riester (SPD) hat selbst keine Riester-Rente. „Ich hätte
gleich am Anfang auch gern eine Riester-Rente abgeschlossen“, sagte
der Namensgeber der geförderten Privatvorsorge der „Saarbrücker
Zeitung“ (Donnerstag-Ausgabe). Dafür müsse man laut Gesetz aber
rentenversicherungspflichtig sein. „Und das sind
Bundestagsabgeordnete und Minister nicht“, erläuterte Riester.

Er halte das für einen Fehler. „Bundestagsabgeordnete und Minister
sollten in die gesetzliche Sozialversicherung einzahlen“, meinte
Riester.

Zugleich äußerte der SPD-Politiker großes Unverständnis über die
zuletzt massive Kritik an der Riester-Rente, die auch aus den eigenen
Reihen gekommen war. „Natürlich wurmt mich das“, so der Ex-Minister.
„Ich sorge mich dabei allerdings mehr um meine Partei, bei der viele
Menschen nicht mehr wissen, was sie eigentlich will“. Die SPD habe
eine engagierte Rentenpolitik gemacht, jetzt kritisiere sie ihre
eigene Linie. „Das versteht keiner mehr“, sagte Riester.

Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230

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