Saarbrücker Zeitung: Unionsfraktionsvize Friedrich hofft auf Erklärung Schäubles

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Unionsfraktionsvize Hans-Peter Friedrich (CSU)
will seine Zustimmung zu weiteren Hilfen für Griechenland vom
Verhalten Athens und den Erklärungen von Bundesfinanzminister
Wolfgang Schäuble (CDU) am Donnerstag in der Unionsfraktion abhängig
machen. Friedrich sagte der „Saarbrücker Zeitung“ (Mittwochausgabe),
er hoffe, dass Schäuble die offenen Fragen insbesondere hinsichtlich
der Schuldentragfähigkeit Griechenlands beantwortete. „Ich habe hohes
Vertrauen zu ihm.“ Zugleich müssten die Griechen jetzt verlässlich
beweisen, „dass sie die Vereinbarungen auch umsetzen. Hier ist
nämlich derzeit jedes Vertrauen verloren.“

Friedrich betonte weiter: „Ich bin nach wie vor sehr kritisch.
Weil ich nicht glaube, dass die Griechen die Reformen tatsächlich
machen werden.“ Die massive Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel
und Minister Schäuble bezeichnete Friedrich als „unverständlich“.
Merkel und Schäuble hätten sich nicht nur gegen Athen, sondern
erkennbar auch gegen „die sozialistischen Umverteiler in Paris und
Rom“ durchgesetzt. „Die Deutschen haben die undankbare Aufgabe
übernommen, für die Einhaltung der Regeln im Euroraum zu sorgen.“ Nur
so lasse sich die Funktionsfähigkeit Europas gewährleisten, betone
der CSU-Politiker.

Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230

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