Saarbrücker Zeitung: Jeder dritte Taxi-Fahrer lebt von Hartz IV – Linke: Mindestlohn überfällig

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Angestellte Taxifahrer zählen nach einem
Bericht der „Saarbrücker Zeitung“ (Samstag-Ausgabe) zu den am
schlechtesten bezahlten Beschäftigten in Deutschland. Jeder Dritte
von ihnen verdient so wenig, dass er zusätzlich auf Hartz IV
angewiesen ist. Das Blatt beruft sich dabei auf eine aktuelle
Datenübersicht der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Demnach sind von den rund 100.000 bei der BA registrierten
Arbeitnehmern im Taxi-Gewerbe 33.000 so genannte Aufstocker, weil ihr
Lohn unter dem staatlich garantierten Existenzminimum liegt. Das
tatsächliche Ausmaß dürfte allerdings noch größer sein, denn
selbständige Taxifahrer werden in dieser Statistik nicht erfasst.
Laut BA beträgt das durchschnttliche Einkommen eines
vollzeitbeschäftigten Taxifahrers nur 1256 Euro im Monat. Das
entspricht einem Stundenlohn von sechs bis sieben Euro.

Der Mindestlohn von 8,50 Euro sei deshalb „mehr als überfällig“,
erklärte die Arbeitsmarktexpertin der Linken, Sabine Zimmermann. Die
Taxi-Branche könne dadurch auf eine „gesunde Grundlage“ gestellt
werden.

Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230

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