SAVD Videodolmetschen veröffentlicht anlässlich Integrationsgesetz erstmals 120.000 Meta-Nutzungsdaten für Krankenversicherer

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Anlässlich der Diskussionen rund um das
Integrationsgesetz in Deutschland und in ähnlicher Art in Österreich,
stellt SAVD datenschutzkonform erstmals den Krankenversicherern und
anderen Leistungsträgern die über die letzten 18 Monate erfassten
Metadaten exklusiv zur Verfügung.

Damit soll dem Gesetzgeber als auch den Leistungsträgern die Basis
einer realistischen Kostenabschätzung geliefert werden und den
derzeitigen Kostendiskussionen in Bezug auf in Frage kommende
Bundeszuschüsse u.ä. mehr Substanz verleihen.

Die von den Leistungsträgern geäußerten Einwände, allen voran
Martin Litsch – Chef des AOK-Bundesverbands, sind generell nicht von
der Hand zu weisen, jedoch sind seine befürchteten Mehrausgaben von
120 Millionen Euro p.a. zu hoch gegriffen.

„Die durchschnittliche Behandlungszeit in Kliniken mit unseren
ausgebildeten Videodolmetschern liegt bei 12,3 Minuten, ausgenommen
der geringere Anteil an Reha und Psychiatrie“, sagt CTO Dr. Peter
Merschitz von der SAVD. Beim praktischen Arzt bekommt ein Patient in
der Regel 5,8 Minuten, um Behandlung und Diagnose zu erhalten. In den
Notfallaufnahmen der Kliniken liegt man ebenfalls bei gerade mal 6
Minuten und wenn man in den kommunalen Bereich kommt, um Sozialhilfe,
Kindergeld oder andere Leistungen zu beantragen ist der zugeschaltete
Videodolmetscher nach 14,5 Minuten wieder frei für den nächsten
Einsatz. Im Übrigen ist die Behandlungsdauer und Qualität für
deutsche oder österreichische Staatsbürger dem der Flüchtlinge
ähnlich. „Wir alle leben in einem sozialen15-Minuten Korsett. Mehr
steht für uns alle nicht zur Verfügung!“

Fazit: „Ein Dolmetscher-Einsatz über Video kostet nicht mehr als
30 Euro, ohne Wartezeit und Haftungsrisiko aufgrund des
zugeschalteten ausgebildeten Dolmetschers“, so Merschitz weiter.

Zusammenfassend soll damit gezeigt werden, dass das
Integrationsgesetz nicht nur den Nicht-Deutschsprachigen Klienten und
Patienten Hilfe bietet, sondern auch dem Gesundheits- und
Verwaltungspersonal eine große Erleichterung bringt und nachweislich
Arbeitszufriedenheit fördert und Krankenstände minimiert. Von
möglichen und wahrscheinlichen Mehrfach- und Fehldiagnosen mit weit
höheren Folgekosten ganz zu schweigen, wenn ohne ausgebildete
Dolmetscher gearbeitet wird.

Den Einsatz von qualifizierten Dolmetschern fordert seit Langem
auch der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e. V. (BDÜ).
Rund 400 BDÜ-Mitglieder, für deren Aufnahme in den Verband strenge
Kriterien zum Nachweis der beruflichen Qualifikation gelten, sind für
SAVD tätig.

Gerade als Industrienation hat Deutschland jetzt die Chance die
von allen Akteuren geforderte und geförderte Digitalisierung mit klar
erkennbaren Nutzen (eben auch Videodolmetschen) voranzutreiben. Damit
einher gehen neue Arbeitsplätze und innovative Dienstleistungen, die
gesamtwirtschaftlich betrachtet dem Standort Deutschland nur guttun
können.

SAVD Videodolmetschen GmbH betreut Kommunen, Kliniken,
Justizvollzugsanstalten, Jobcenter, Schulen, Bildungseinrichtungen
und Polizei- und Asyleinrichtungen. Ab Juni flächendeckend auch die
BA. Mit knapp 1.000 ausgebildeten Dolmetschern, rund 130.000
Videocalls pro Jahr und mehreren Beratungsmandaten für öffentliche
Einrichtungen ist das Unternehmen für politische Entscheidungsträger
ein wesentlicher Partner und Lösungsanbieter.

Rückfragehinweis:
SAVD Videodolmetschen GmbH
Yasmin Dincer
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0049 561 473 959 21
y.dincer@videodolmetschen.com
www.videodolmetschen.de

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/17124/aom

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