Schiewerling: Mit neuem Projekt schwer erreichbare Jugendliche fördern

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Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht Manege in
Berlin-Marzahn

Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte am heutigen Dienstag die
Manege des Don-Bosco-Zentrums in Berlin-Marzahn. Die soziale
Einrichtung ist einer von 18 Pilotprojektträgern, die der Bund mit
einem neuen Arbeitsmarktinstrument für schwer erreichbare Jugendliche
fördert. Hierzu erklärt der arbeitsmarkt- und sozialpolitische
Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karl Schiewerling, der das
Projekt mit initiiert hat:

„Das Pilotprogramm RESPEKT richtet sich an Jugendliche, die durch
jegliche soziale Raster fallen und keinen Bezug zu Bildung oder
Ausbildung haben. Auch junge Menschen, deren Familien seit mehreren
Generationen von Sozialhilfe leben und die aufgrund ihrer
individuellen Lebenssituation von den Sozialleistungsangeboten
teilweise nicht erreicht werden, zählen zur Zielgruppe des Programms.
Diese Jugendlichen wollen wir in Bildungs-und Ausbildungsprozesse
holen und letztlich in Arbeit vermitteln. Sie sollen die Chance auf
ein eigenverantwortliches Leben erhalten.

Ein Programm, das die Probleme dieser jungen Menschen in den Blick
nimmt und sie in Ausbildung und Arbeit bringt, gibt es bisher nicht.
Wir setzen mit unserem neuen Förderinstrument genau dort an.
Besonders erfreulich: Die Förderung kommt auch als eigenständiger
Paragraph ins SGB II. Das erleichtert die Arbeit der Sozialträger
erheblich, denn bisher müssen sich soziale Träger Einzelmaßnahmen aus
unterschiedlichen Sozialgesetzbüchern zusammensuchen. Durch die
gesetzliche Absicherung wird aus diesem Flickenteppich ein
einheitliches und kontinuierliches Förderkonzept. Diesen Ansatz
unterstützt auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich in der
Manege im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf von der praktischen
Umsetzung des neuen Förderinstruments überzeugte.

Als einer von 18 bundesweiten Pilotprojektträgern setzt die Mange
das neue Förderinstrument mit einem eigenen Konzept um. Die Manege
bietet rund um die Uhr eine Anlaufstelle für junge Menschen; die
Mitarbeiter sind 24 Stunden am Tag ansprechbar. Jeder junge Mensch
kann in die von Ordensschwester Margareta Kühn geleitete Einrichtung
kommen.

Oft setzt das Team der Manege bei seiner Arbeit ganz unten an.
Viele Jugendliche, die herkommen, haben keinen Schulabschluss, einige
können nicht richtig lesen oder schreiben. Einen geregelten
Tagesablauf kennen die meisten von ihnen nicht. Auch die Bindung zum
Elternhaus fehlt. In der Manege bekommen die Jugendlichen
sozialpädagogische und psychologische Begleitung, Coachings sowie
berufliche Orientierung und Qualifizierung. Mit einer großen
Industrieküche, einer Holzwerkstatt oder dem hauseigenen Friseursalon
bietet die Manege Arbeitsangebote in vielfältigen Berufsfeldern.“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de

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