Schiewerling: Zuwanderer für den Arbeitsmarkt qualifizieren

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Arbeitslosenzahlen sinken weiter

Auch im Juni sind die Arbeitslosenzahlen erneut zurückgegangen,
die gute Entwicklung der Vormonate setzt sich damit fort. Das belegen
die heute veröffentlichten Arbeitsmarktdaten für den Juni. Demnach
sind im Juni 51.000 Menschen weniger arbeitslos als noch im Mai. Im
Vergleich zum Vorjahr sind es 122.000 Menschen weniger. Die
Arbeitslosenquote sinkt damit auf 6,2 Prozent. Dazu erklärt der
arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karl Schiewerling:

„Der deutsche Arbeitsmarkt bleibt auch im Juni stabil und gut
aufgestellt. Die gute konjunkturelle Entwicklung in Deutschland hat
zu einem weiteren Rückgang der Arbeitslosenzahlen geführt. Dennoch
muss die weitere Entwicklung mit besonderer Aufmerksamkeit beobachtet
werden.

Wir müssen die gute Konjunkturlage als Chance begreifen und die
Erfolge weiter ausbauen. Mehr Menschen als im Vormonat und im
Vorjahresvergleich sind in Beschäftigung. Seit fast einem
Vierteljahrhundert gab es keine besseren Frühjahreszahlen auf dem
Arbeitsmarkt. Trotzdem suchen immer noch viele Menschen Arbeit.
Besonders Langzeitarbeitslose haben Schwierigkeiten einen Weg zurück
in den Job zu finden. Mit einem neuen Instrumentenkatalog wollen wir
diese Menschen besser unterstützen und wieder langfristig auf dem
ersten Arbeitsmarkt integrieren. So sollen beispielsweise in Zukunft
Integrationsbetriebe zur Probe für Langzeitarbeitslose geöffnet
werden. Auch die Verteilung der Bundesmittel auf Jobcenter wollen wir
passgenauer gestalten. Sie sollen sich an den Fähigkeiten und
Bedürfnissen der Arbeitssuchenden orientieren.

Zudem müssen wir Flüchtlinge stärker bei der Jobsuche unterstützen
und sie zügig in den Arbeitsmarkt integrieren. Einen ersten Schritt
haben wir mit der Verkürzung der Wartefrist für die Arbeitserlaubnis
auf drei Monate bereits getan. Jetzt geht es darum, Sprach- und
Integrationskurse gezielt auszubauen. Fachkräfte werden gesucht und
gerade im Bereich der Pflege, der Gastronomie und in der Baubranche
ist der Bedarf groß. Diese Chancen sollten wir nutzen.

Mit Blick auf die Sommerferien erwarten wir wieder viele
Schulabgänger, die eine Ausbildung suchen. Die Erfahrung der
vergangenen Jahre hat jedoch gezeigt, dass viele Ausbildungsstellen
unbesetzt bleiben. Hier müssen wir bessere Brücken in die
betriebliche Ausbildung bauen und die duale Ausbildung besser
fördern. Mit der assistierten Ausbildung haben wir bereits einen
wichtigen Schritt gemacht.

Ziel ist und bleibt das Wohl der Menschen und ihre Chancen für und
auf dem Arbeitsmarkt. Bei diesen Chancen wollen wir ansetzen und
weiterhin erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik betreiben.“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
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Email: pressestelle@cducsu.de

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