Schön/Volmering: Deutschland braucht digitale Bildungsoffensive

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Unionsfraktion diskutiert auf Kongress Chancen der
Digitalisierung für Bildung und Ausbildung

Mit ihrem Kongress am heutigen Montag „Bildung 2.0 – Digitale
Bildung neu denken“ startet die CDU/CSU-Bundestagsfraktion einen
Dialog über Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für
Bildung und Ausbildung. Dazu erklären die stellvertretende
Fraktionsvorsitzende Nadine Schön und der Berichterstatter für
digitale Bildung Sven Volmering:

Nadine Schön: „Deutschland braucht eine Offensive für digitale
Bildung. Die deutsche Wirtschaft bleibt nur konkurrenzfähig, wenn
digitale Infrastruktur und digitale Bildung in Deutschland zügig
weiter ausgebaut werden. Schon jetzt fehlen gut ausgebildete
Fachkräfte mit IT-Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt. Weitere
Versäumnisse im Bildungs- und Ausbildungsbereich können wir uns daher
nicht leisten. Schulen, Hochschulen, Forschungsinstitute, Unternehmen
und Politik müssen auf allen Ebenen einen –Pakt für digitale Bildung–
schließen.

Lernen mit digitalen Medien, Programmieren und analytisch-kreative
Methodik sollten in die Lehrpläne sämtlicher Bundesländer integriert
werden. Kinder und Jugendliche sind schon früh digitalaffin, dieses
Potenzial sollten wir in den Bildungseinrichtungen fördern, anstatt
es künstlich auszubremsen. Tablets und digitale Tafeln gehören in die
Schulen. Im deutschen Bildungsmarkt existieren bereits hervorragende
Angebote und Initiativen, die aber bislang nicht ausreichend genutzt
werden.

Auch die deutsche Startup-Szene spielt eine wichtige Rolle. Junge
kreative Unternehmer schaffen zum einen innovative Lern- und
Lehrmodule, zum anderen sind sie ein Vorbild dafür, sich mit guten
Ideen erfolgreich selbstständig zu machen. Gründergeist und
Unternehmertum sollten daher stärker an deutschen Schulen,
Forschungsinstituten und Universitäten verankert werden.“

Sven Volmering: „Digitale Bildung muss dringend einen stärkeren
Stellenwert in den deutschen Schulen bekommen. Die ICIL-Studie
(International Computer and Information Literacy Study) hat gezeigt,
dass wir Nachholbedarf haben. Der pädagogisch sinnvolle,
fächerübergreifende Einsatz digitaler Bildungsmedien muss ein
selbstverständlicher Bestandteil des Schulalltags werden. Die
Schülerinnen und Schüler in Deutschland müssen auf die
Herausforderungen, Chancen und Risiken der Digitalisierung
vorbereitet werden.

Auf ihrem Kongress will die Unionsfraktion daher zeigen, welche
enormen Chancen digitale Bildungsmedien bieten und bestehende
Vorurteile über ihren pädagogischen Nutzen abbauen. Live erleben
lassen sich die digitalen Beispiele in einer begleitenden
Ausstellung.“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de

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