Schummer: Arbeit in Werkstätten muss sich verändern

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Konferenz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion –
Inklusion und Digitalisierung verbinden

Die CDU/CSU-Fraktion hat am gestrigen Montag eine
Werkstatt-Konferenz veranstaltet. Rund 300 Vertreter von
Werkstatträten, von Werkstattträgern sowie von Verbänden und
Institutionen haben gemeinsam über die Zukunft der Arbeit in
Werkstätten diskutiert. Im Anschluss erklärt der Beauftragte der
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Uwe Schummer:

„In Deutschland arbeiten über 300.000 Menschen in Werkstätten für
behinderte Menschen. Nur wenige von ihnen schaffen den Sprung aus der
Werkstatt auf den ersten Arbeitsmarkt. Für Menschen mit
Behinderungen, die nach einer Alternative zu ihrer Arbeit in einer
Werkstatt suchen, wird ab dem 1. Januar 2018 das –Budget für Arbeit–
neue Möglichkeiten eröffnen. Ein Lohnkostenzuschuss für Arbeitgeber
regulärer Betriebe, die Menschen mit Behinderungen einstellen, gehört
zu den wesentlichen Anreizen. Jetzt müssen die Unternehmen auf dem
ersten Arbeitsmarkt sowie die öffentliche Verwaltung diese
Möglichkeiten wahrnehmen.

Die Union steht hinter den Werkstätten als Ort der Teilhabe und
Beschäftigung. Diese müssen sich jedoch noch stärker dafür einsetzen,
den Wechsel der Beschäftigten in Betriebe des ersten Arbeitsmarktes
zu fördern.

Dazu gehört es, die Menschen in den Werkstätten so optimal wie
möglich auszubilden. Das Pilot-Projekt –Via4all– zeigt, wie digitale
Medien in der beruflichen Bildung und Weiterbildung in Werkstätten
erfolgreich eingesetzt werden können. Die Union sieht große Chancen
für Menschen mit Behinderung, mit Hilfe der Digitalisierung
Arbeitsprozesse individuell anzupassen und damit Inklusion zu
fördern.

Die Werkstatträte forderten auf der Konferenz, die
Mitwirkungsrechte in der Werkstätten-Mitwirkungsverordnung klarer zu
fassen. Für die Arbeit der Werkstatträte habe das Gesetz
Verbesserungen gebracht, die aber noch weiterentwickelt werden
müssten. Für die Unionsfraktion steht fest, dass die Arbeit am
Bundesteilhabegesetz in der nächsten Legislaturperiode fortgesetzt
werden muss. Inklusion ist ein Prozess, der nur gemeinsam mit
Menschen mit Behinderungen erfolgreich vorangetrieben werden kann.“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
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