Schwäbische Zeitung: Andere Gegner für Macri – Kommentar zur Regierung in Argentinien

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Argentinien ist der europäischste aller
lateinamerikanischen Staaten. Und er wird seit den 1930er-Jahren mit
kurzen Unterbrechungen miserabel regiert. Seit der Staatspleite von
2002 gelingt es Argentinien nicht, politisch und wirtschaftlich
stabiler zu werden. Die jüngste Zeit war einmal mehr vom
landestypischen peronistischen Populismus gekennzeichnet, der
zwischen rechts- und linksradikal mäandert. Angeblich hatte die
Regierung die Armen im Blick und trotzdem wuchs deren Zahl in
unerträglicher Weise weiter an. Nun soll es der bürgerliche Mauricio
Macri als Präsident richten. Er stammt aus einer sehr wohlhabenden
Unternehmerfamilie und dürfte so immun gegen die Korruption sein, die
das Umfeld seiner Vorgängerin Cristina Kirchner bestimmte. In seiner
achtjährigen Amtszeit als Bürgermeister der Hauptstadt Buenos Aires
gab es keine größeren Skandale. Macri managte die Metropole
weitgehend unfallfrei. Als Staatschef wird er andere Gegner bekommen,
die ihm das Leben schwer machen werden.

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