Schwäbische Zeitung: Bildungsplan ist nicht in Stein gemeißelt – Kommentar zur geplanten Zusammenlegung von Biologie mit anderen Fächern

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Der Protest gegen das Zusammenlegen von
Biologie mit anderen Fächern hat eine breite Basis. So ziemlich alle
betroffenen Akteure haben sich während der Entstehung der neuen
Bildungspläne gegen einen Fächerverbund ausgesprochen. Sie zu
ignorieren wäre unklug – zumal ihre Argumente stichhaltig sind.

Jedoch: Die Bildungspläne sind in einem langwierigen Prozess
entstanden, ab September wird nach ihnen gelehrt. Es wäre utopisch
anzunehmen, dass die neue Kultusministerin Susanne Eisenmann in den
vier Monaten bis dahin noch massiv eingreifen wird. Den
protestierenden Elternverbänden könnte es allerdings ein Trost sein,
was Ex-Kultusminister Andreas Stoch als Vater der neuen Bildungspläne
bei deren offizieller Vorstellung im April gesagt hat: Die
Bildungspläne seien nicht in Stein gemeißelt, sondern würden im
Live-Betrieb auf ihre Tauglichkeit immer weiter überprüft.

Sollte sich also herausstellen, dass der Fächerverbund „Biologie,
Naturphänomene und Technik“ fachliche Nachteile für die Gymnasiasten
in der 5. und 6.Klasse birgt, muss nachgebessert werden.

Pressekontakt:
Schwäbische Zeitung
Redaktion
Telefon: 0751/2955 1500
redaktion@schwaebische-zeitung.de

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