Schwäbische Zeitung: Keine Waffen fürs Ehrenamt – Kommentar zu Ehrenamt/Polizei

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Noch ist offen, wie genau sich Ehrenamtliche
künftig bei der Polizei engagieren können. Doch fest steht: So
löblich es ist, wenn Bürger sich in ihrer Freizeit für die
Gemeinschaft einsetzen, im Polizeidienst sollten Ehrenamtliche wenn
überhaupt nur wenige Aufgaben übernehmen.

Menschen, die in einem kurzen Crashkurs für die Polizeiarbeit
ausgebildet wurden, dürfen keine Waffen tragen und nicht regulär
Streife gehen. Wer den Staat und sein Gewaltmonopol vertritt, muss
entsprechend geschult sein. Außerdem müssen freiwillige Polizeihelfer
für Bürger in Zukunft deutlich erkennbar sein – bislang sind
Ehrenamtler und reguläre Beamte kaum zu unterscheiden. Wenn Helfer
über Einbruchssicherheit aufklären oder Verkehrserziehung leisten,
mag das sinnvoll sein. Alles, was mit der Kontrolle anderer und
möglichem Gewalteinsatz zu tun hat, muss Hauptamtlichen überlassen
bleiben.

Pressekontakt:
Schwäbische Zeitung
Redaktion
Telefon: 0751/2955 1500
redaktion@schwaebische-zeitung.de

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