Schwäbische Zeitung: Kommentar: Die Rebellion der Rentner

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Plötzlich ploppt es hoch, das Rentenproblem. In
Zeiten von Nullzinsen merken immer mehr Versicherte, dass ihnen von
der Riester-Rente nicht viel bleibt. Zumindest nicht genug, wenn
gleichzeitig die gesetzliche Rente stetig absinkt.

Guter Rat ist teuer. Denn auf der einen Seite hat die Regierung
Schröder, wohlwissend, dass im Jahr 2030 jeder zweite über 50 ist,
die Rentengesetze geändert. Schließlich sollte die Rente für die
jüngere Generation bezahlbar bleiben. Der Ansatz war richtig, zumal
man gleichzeitig das private Sparen fördern wollte. Doch das ist
nicht in ausreichendem Maße und erst recht nicht mit ausreichendem
Erfolg passiert. Viele Rentner schauen entsetzt auf ihre
schrumpfenden Lebensversicherungen und rebellieren.

Der eingeschlagene Weg sollte trotzdem weitergegangen werden. Die
private Vorsorge muss aber kräftiger als heute gestärkt werden.
Gleichzeitig muss das Rentenniveau so abgesichert werden, dass die
Altersarmut nicht zunimmt. Bei den Zahlen muss man allerdings
aufpassen. Nicht jeder, der 700 Euro Rente bekommt, ist arm. Er kann
auch mit jemand verheiratet sein, der 2000 Euro bekommt oder mehr. Er
kann ein Haus besitzen oder über andere Mittel verfügen.

Pressekontakt:
Schwäbische Zeitung
Redaktion
Telefon: 0751/2955 1500
redaktion@schwaebische-zeitung.de

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