Schwäbische Zeitung: Kommentar: Privatschulfinanzierung gesetzlich regeln

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Die freien Schulen und Kultusministerin Susanne
Eisenmann sind auf einem guten Weg. Nach Jahren, eher Jahrzehnten der
Unsicherheit soll die Finanzierung der Privatschulen nun endlich klar
geregelt werden. Das ist längst überfällig – im Sinne der
Planungssicherheit für die Schulen, aber vor allem im Sinne der
Privatschüler, die immerhin zehn Prozent an der Gesamtschülerschaft
im Land ausmachen.

Privatschulen im Südwesten sind nicht vergleichbar mit elitären
Kaderschmieden in anderen Staaten. Es sind Schulen, die Profile
pflegen – etwa in pädagogischer Hinsicht wie die Waldorfschulen, oder
mit besonderem Wertekanon wie die Schulen in kirchlicher
Trägerschaft. Sie bereichern die Bildungslandschaft und haben ein
Recht auf solide Finanzierung.

Warum etwa der Kostendeckungsgrad von 80 Prozent eines staatlichen
Schülers nicht ins Privatschulgesetz soll, erschließt sich nicht. Die
Förderung darf nicht vom Gutdünken der Politik abhängen, sie muss
gesetzlich verankert werden.

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Schwäbische Zeitung
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