Schwäbische Zeitung: Zum Putschversuch in Burundi: Staatsstreich im Partnerland

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In Bujumbura brennen die Barrikaden. Angeblich
ist der Präsident gestürzt. Im fernen Stuttgart interessiert das
schon, was in der Hauptstadt Burundis passiert. Denn das kleine Land
in Ostafrika ist Baden-Württemberg verbunden. Die Kirchen, die SEZ,
die Mitarbeiter der Firmengruppe Würth und die Ravensburger
Genossenschaft für fairen Handel, dwp, engagieren sich sozial in
Burundi, einige seit 30 Jahren.

Dass in dem Land am Tanganyika-See nicht alles zum Besten steht,
hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) immer mal wieder
beklagt. Sein Staatsminister für Äusseres, Peter Friedrich (SPD) war
vor einem Jahr in Bujumbura. Damals appellierte er an den
hemdsärmeligen Präsidenten Pierre Nkurunziza, der möge die
Menschenrechte respektieren. Friedrich wurde damals nur mit
Höflichkeiten abgespeist und ahnte nichts Gutes für die Zukunft. Nun
scheint der Präsident gestürzt, die Partnerschaft mit
Baden-Württemberg wird – hoffentlich – weitergehen.

Pressekontakt:
Schwäbische Zeitung
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