Schwächelnde Weltwirtschaft erfordert Suche nach neuen Absatzmärkten / GTAI untersucht Exportchancen deutscher Unternehmen

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat im
April 2016 die diesjährigen Prognosen für die Weltwirtschaft
reduziert. Die derzeitige Lage stellt exportierende Unternehmen vor
besondere Herausforderungen. Deutschland erzielte 2015 zwar einen
Exportrekord, doch die Aussichten für die kommenden zwei Jahre haben
sich eingetrübt. Die Wirtschaft in den Schwellenländern schwächelt,
die Suche nach alternativen Absatzmärkten wird erforderlich.

Germany Trade & Invest (GTAI) hat in seiner neuesten Untersuchung
„GTAI Future“ acht Länder in den verschiedenen Regionen der Welt
identifiziert und die jeweiligen Exportchancen dazu analysiert. „Zu
den identifizierten Ländern gehören altbekannte Staaten wie die USA
und das Vereinigte Königreich, aber auch bisher wenig in den
Welthandel integrierte Länder wie der Iran“, so Dr. Hans-Peter Hüssen
von GTAI. Im Jahr 2015 wurden zwei Drittel der deutschen Waren in die
europäischen Länder geliefert. Europas Wirtschaft soll 2016 und 2017
mit etwa 2 Prozent zwar etwas schwächer wachsen als die
Weltwirtschaft, dennoch bleibt die Region der wichtigste Absatzmarkt
für deutsche Unternehmen.

Mit dem Iran kommt in der Nahostregion ein traditionell
bedeutender Geschäftspartner wieder aufs Spielfeld zurück. Nach der
im Januar 2016 erfolgten Lockerung der Sanktionen erwartet Iran eine
deutliche Belebung der Wirtschaft. Deutschen Unternehmen eröffnen
sich Geschäftschancen in Milliardenhöhe – der Nachholbedarf in fast
allen Branchen ist gewaltig. „Die Konkurrenz ist jedoch groß, die
Außenhandelsstruktur zeigt bereits eine starke Verschiebung zugunsten
asiatischer Handelspartner“, warnt Hüssen.

Neben der VR China und Indien entwickelt sich auch Südostasien zu
einem neuen Wachstumspol im asiatisch-pazifischen Raum. Hier ist
insbesondere Vietnam zu nennen: Innerhalb von sieben Jahren hat sich
das Bruttoinlandsprodukt Vietnams verdoppelt und die Wirtschaft
wächst weiter schnell. Verantwortlich für das Wachstum sind vor allem
der Konsum und der Exportsektor. Angesichts zunehmender Investitionen
und einer schnell wachsenden Industrie ergeben sich zahlreiche
Lieferchancen für Maschinen und andere Investitionsgüter. Deutschland
liefert hauptsächlich Nahrungsmittel-, Getränke- und
Verpackungsmaschinen sowie Fördertechnik.

GTAI-Future als kostenloser PDF-Download unter:
www.gtai.de/exportchancen2016-2017

Pressekontakt:
Esad Fazlic
T +49 (0)30 200 099-151
Esad.Fazlic@gtai.com
http://twitter.com/gtai_de
http://youtube.com/gtai

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