Schwäbische Zeitung: Hauptsache, man kommuniziert – Kommentar

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Ist es nicht furchtbar altmodisch, im
Internet-Zeitalter noch einen Wahlkampf per Hausbesuch zu planen?
Nein, denn die Hauptsache ist, man redet miteinander, sagen
Wahlforscher. Die Wähler wollen, dass man ihnen zuhört, ob das nun im
Netz geschieht oder bei einem Gespräch an der Haustür.

Das Internet gewinnt bei der politischen Informationsbeschaffung
an Bedeutung, aber auch junge Leute steuern in erster Linie die
Webseiten der Tages- und Wochenzeitungen an, journalistische
Kompetenz wird gerade angesichts der unbegrenzten Informationsflut
geschätzt. Für die gut informierten Wähler wird es dabei immer
wichtiger, in den direkten Dialog einzutreten. Selbst wenn ihnen
Angela Merkel oder Peer Steinbrück kaum jemals persönlich antworten,
werden ihre Mails und Tweets registriert – und auf diese Weise Nöte
und Sorgen erkannt.

Pressekontakt:
Schwäbische Zeitung
Redaktion
Telefon: 0751/2955 1500
redaktion@schwaebische-zeitung.de

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