Schweriner Volkszeitung: Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig fordert konsequentes Handeln der Behörden und der Gesellschaft nach den Ausschreitungen zwischen Flüchtlingen und Rechtsextremen in Bautzen.

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Berlin /Schwerin. Bundesfamilienministerin
Manuela Schwesig (SPD) hat nach den Ausschreitungen zwischen
Flüchtlingen und Rechtsextremen in Bautzen konsequentes Handeln von
Behörden und Gesellschaft gefordert. Auch wenn die Aggression in
Bautzen von jungen Flüchtlingen ausgegangen sein sollte, dürfe nicht
zugelassen werden, dass sich ein Klima von Angst und Gewalt breit
macht, das soziales Miteinander lähme, sagte Schwesig heute (Freitag)
der Schweriner Volkszeitung. „Klar ist: Gewalt tolerieren wir nicht,
egal von wem sie ausgeht. Klar ist auch, dass es wichtig ist, dass
die minderjährigen Flüchtlinge, die ohne Begleitung nach Deutschland
kommen, weiterhin von der Kinder- und Jugendhilfe betreut und nicht
sich selbst überlassen werden dürfen.“ Zugleich müsse deutlich mehr
für deutsche Familien getan werden, forderte Schwesig: „Jetzt muss es
darum gehen, wirklich etwas für Familien zu tun. Da braucht es mehr,
und zwar insbesondere für die, die es besonders schwer haben.“ So
will Schwesig das Kindergeld deutlich erhöhen, den
Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende entfristen und den
Kindergeldzuschuss für Geringverdiener erhöhen.

Ansprechpartner: Michael Seidel (michael.seidel@svz.de) Tel.: 0385
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