Schweriner Volkszeitung: Mehr Kontrolle in der Awo? Dubiose Verträge: Spitzenkräfte der Arbeiterwohlfahrt sollen künftig ihre Gehälter offenlegen.

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Schwerin, Ausgelöst durch die Affäre um zwei
mutmaßliche Untreue-Fälle bei der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Waren
will der Wohlfahrtsverband künftig für mehr Transparenz in seinen
Reihen sorgen berichtet die Schweriner Volkszeitung in Ihrer
Freitagsausgabe. Auf dem Treffen der Awo-Landesspitze am kommenden
Sonnabend sollen die Kreisverbände überzeugt werden, künftig die Höhe
der Vergütungen ihres Spitzenpersonals an den Landesverband in
Schwerin zu melden. Darüber hinaus sollen sie sich verpflichten, die
Anstellungsverträge der 14 Geschäftsführer vorzulegen und
Vertragsänderungen mitzuteilen. „Diese Praxis war bisher nicht
üblich“, erklärt Bernd Tünker, Geschäftsführer des
Awo-Landesverbandes in der Schweriner Volkszeitung. Ausgangspunkt für
die angestrebte Regelung sind die Vorfälle an der Müritz um den
ehemaligen Awo-Geschäftsführer und den Ex-Kreisvorsitzenden, gegen
die wegen des Verdachts der Untreue ermittelt wird.

Ansprechpartner: Udo Roll (Udo.roll@svz.de) Tel.: 0385 6378 9520

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