Sellering: Wollen Bund nicht erpressen, sondern gute Lösung finden

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Nach der Grundsatzeinigung über eine Neuordnung des
Länderfinanzausgleichs ist Erwin Sellering zuversichtlich, dass sich
Bund und Länder in der heutigen Verhandlung auf ein
zufriedenstellendes Modell verständigen werden. „Es waren sehr harte
Verhandlungen“, sagte der Ministerpräsident von
Mecklenburg-Vorpommern dem Fernsehsender phoenix und betonte, dass es
den Ländern nicht um eine „Erpressung“ gehe, sondern darum, eine gute
Lösung zu finden. Laut Sellering solle der Ausgleich künftig zu zwei
Dritteln von den Ländern und zu einem Drittel vom Bund getragen
werden. „Wenn es so kommt, kann man zufrieden sein.“

Die grundsätzliche Einigung über die Neuordnung der
Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern war nach mehr als
14-stündigen Gesprächen bei einem Spitzentreffen von Kanzlerin Angela
Merkel mit mehreren Ministerpräsidenten erzielt worden.

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