SOS-Kinderdorf in Zentralafrika geplündert und verwüstet

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In den Wirren des Bürgerkriegs der
Zentralafrikanischen Republik ist nun auch das SOS-Kinderdorf in
Bossangoa in Mitleidenschaft gezogen worden. Eine bewaffnete
Rebellengruppe drang nach Sonnenuntergang in das Dorf ein und
plünderte die Häuser. Die Kinder und Erwachsenen im Dorf wurden
bedroht, kamen aber mit dem Schrecken davon.

„Rund 100 mit Gewehren und Macheten bewaffnete Männer hatten
zuerst die Wachen unseres Dorfes bedroht und waren dann
eingedrungen“, erklärte Fernand Kaine, Nothilfe-Koordinator des
SOS-Kinderdorfes in Bossangoa am Freitag. „Anschließend plünderten
und zerstörten sie die Büros auf dem Gelände. Als eine Einheit der
UN-Ordnungstruppen MINUSCA hinzukam, verließen die Täter das
SOS-Gelände. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.“

Als Vorsichtsmaßnahme werden sämtliche Aktivitäten des
SOS-Kinderdorfs in Bossangoa bis zum 4. Januar 2016 eingestellt.
Gemeinsam mit den lokalen Behörden werden Nothilfemaßnahmen geplant.

Pressekontakt:
Louay Yassin
Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-259
E-Mail: louay.yassin@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de

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