SOS-Kinderdorf nach blutigen Kämpfen im Südsudan evakuiert

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Wegen erneuter Kämpfe im Südsudan ist das
SOS-Kinderdorf in der Hauptstadt Juba evakuiert worden. „Durch die
Angriffe und Ausschreitungen waren die Kinder, SOS-Mütter und weitere
Mitarbeiter in Lebensgefahr“, teilte die Hilfsorganisation
SOS-Kinderdörfer weltweit am Mittwoch mit. In dem Kinderdorf sind
rund 130 Kinder und Jugendliche untergebracht. Es ist bereits die
zweite Evakuierung der Kinder in dem von blutigem Bürgerkrieg
gezeichneten Land.

Zunächst hatten noch Nachbarn Zuflucht vor dem Beschuss im
SOS-Kinderdorf gesucht. „Als dann Luftangriffe begannen, mussten wir
das Dorf evakuieren und wir brachten die verängstigten Kinder sowie
die Nachbarn in einer nahegelegenen Kirche in Sicherheit,“
beschreibt der Leiter der SOS-Kinderdörfer in Ostafrika, Dereje
Wordofa, die dramatische Lage in dem ostafrikanischen Staat. Nach
Abflauen der Kämpfe seien Kinder, Mitarbeiter und Nachbarn zu einer
UN-Flüchtlingsunterkunft gebracht worden. Der SOS-Leiter appelliert
an alle Konfliktparteien, den Schutz von Kindern zu garantieren und
die dringend benötigte humanitäre Hilfe zuzulassen.

Schon im März 2014 waren die Kinder aus dem SOS-Kinderdorf in
Malakal im Norden des Landes evakuiert worden, als Rebellen die Stadt
und auch das Kinderdorf angegriffen hatten. Die Kinder waren
daraufhin in die weitgehend sichere Hauptstadt Juba gebracht worden,
wo ein Behelfs-Kinderdorf gebaut wurde. Nun musste auch diese
Unterkunft

Pressekontakt:
Louay Yassin
Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-259
E-Mail: louay.yassin@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de

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