SOS-Kinderdörfer fordern Taten von G7 / Mangel an Engagement gegen Armut und Krankheiten kritisiert

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Die SOS-Kinderdörfer haben die
Regierungschefs des G7-Gipfels in Elmau dazu aufgefordert, bei der
Bekämpfung der Armut endlich Ernst zu machen.

„Von den acht Millenniumszielen, die sich die Weltgemeinschaft im
Jahr 2000 gesetzt hat, werden Ende 2015 wohl nur drei Unterpunkte
erreicht. Tausende Kinder sterben jeden Tag an den Folgen von
HIV/Aids, Malaria oder Typhus. Jedes siebte Kind unter fünf Jahren
ist untergewichtig. Das ist ein Armutszeugnis auch für die
G7-Staaten“, erklärte Louay Yassin, Pressesprecher der
SOS-Kinderdörfer weltweit am Montag in München. „Alle Staaten mit
starken Volkswirtschaften haben zugesagt, die Entwicklungshilfe bis
2015 auf 0,7 Prozent der Wirtschaftsleitung anzuheben. Davon sind
alle G7-Staaten weit entfernt, auch die Bundesrepublik.“

Anstatt weitere hypothetische Ziele zu formulieren, sollten die G7
endlich mit gutem Beispiel voran gehen und diese Versprechen
einlösen, forderte Yassin.

Pressekontakt:
Louay Yassin
Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-259
E-Mail: louay.yassin@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de

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