SOS-Kinderdörfer: Internierung von Flüchtlingskindern endgültig verbieten / Forderungen zum UN-Gipfel für Flucht Migration

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Zum Auftakt des UN-Gipfels zu Flucht und
Migration in New York haben sich die SOS-Kinderdörfer gegen jegliche
Internierung von Flüchtlingskindern gewandt. Der Entwurf für den
Gipfel sehe noch immer eine Internierung „als letztes Mittel“ vor,
sagte der SOS-Sonderbeauftragte beim UN-Gipfel, Richard Pichler. „Das
widerspricht jedoch dem elementaren Grundsatz der
UN-Kinderrechtskonvention, dass alle Kinder die gleichen Rechte
haben, unabhängig von ihrem Asyl- und Migrationsstatus“, mahnte
Pichler.

Regierungen müssten sicherstellen, dass „Flüchtlingskinder Schutz,
Betreuung und Zugang zu Integration und Bildung erhalten“, fordern
die SOS-Kinderdörfer von den Gipfelteilnehmern in New York. Zudem
sollten Regierungen alles in Ihrer Macht stehende tun, unbegleitete
Kinder mit ihren Familien wieder zu vereinen. Außerdem müsse sich die
Staatengemeinschaft aktiver dafür einsetzen, im Rahmen der SDGs
Flucht- und Migrationsursachen effektiv zu bekämpfen.

Pressekontakt:
Louay Yassin
Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-259
E-Mail: louay.yassin@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de

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