SOS-Kinderdörfer kritisieren Plan der Bundesregierung, Flüchtlinge wieder nach Griechenland abzuschieben (FOTO)

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Die SOS-Kinderdörfer wenden sich entschieden gegen die Pläne der
Bundesregierung, Flüchtlinge wieder nach Griechenland abzuschieben.
Gemäß den Dublin-Regelungen der EU, soll jeder Flüchtling, der über
Griechenland in die EU eingereist ist, ab dem 15. März wieder nach
Griechenland zurückgebracht werden können. Louay Yassin,
Pressesprecher der SOS-Kinderdörfer weltweit in München, bezeichnete
das Vorhaben als „schlechten Witz“. „Es ist unhaltbar, Flüchtlinge
nach Griechenland abzuschieben“, sagt Yassin. Die Behörden des
Krisenlandes seien schon jetzt mit den Flüchtlingen überfordert, die
Zustände in den Lagern entsetzlich.

„Die Situation in den griechischen Flüchtlingscamps ist extrem
schwierig und insbesondere für Kinder lebensbedrohlich“, sagt George
Protopapas, Leiter der SOS-Kinderdörfer in Griechenland.
Stromausfälle, Temperaturen um den Gefrierpunkt, Schnee und Eisregen
hätten die ohnehin dramatische Lage der Flüchtlinge weiter
verschlimmert. „Die Zustände sind furchtbar“, so Protopapas weiter.
„Viele leben in provisorischen Unterkünften oder Zelten, ohne Strom,
warmes Wasser oder Heizung.“ Darunter seien auch viele schwangere
Frauen und Kinder.

Für weitere Informationen und Interviewanfragen wenden Sie sich bitte
an:

Louay Yassin
Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-259
E-Mail: louay.yassin@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de

Original-Content von: SOS-Kinderd?rfer weltweit, übermittelt durch news aktuell

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