Sozialverband: Betreuungsgeld in Kitas investieren Präsident Adolf Bauer: „900 Millionen Euro für Familien und Kinder“

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Der Sozialverband SoVD fordert
Betreuungsgeld-Mittel für den Kita-Ausbau. Kinderkrippen sowie Kitas
auszubauen und qualitativ zu verbessern, sind dringend erforderliche
Maßnahmen, um frühkindliche Bildung und Sprachförderung zu stärken,
erklärt der Verband. Das Betreuungsgeld leistet keinen Beitrag zur
Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Es zementiert sogar
traditionelle Geschlechterrollen. Nach Ansicht der SoVD wirkt das
Betreuungsgeld einer eigenständigen Existenzsicherung von Frauen
entgegen.

„Das Bundesverfassungsgericht hat den Weg frei gemacht. Jetzt kann
das Betreuungsgeld zielgerichtet für qualitativ hochwertige
Kinderbetreuungsplätze verwendet werden“, sagt SoVD-Präsident Adolf
Bauer anlässlich der aktuellen Diskussion über Zukunft des
Betreuungsgeld-Etats.

Keinesfalls dürften die Gelder zweckentfremdet im Haushalt des
Bundesfinanzministers versickern, betont der SoVD-Präsident.

Das Betreuungsgeld verstößt nach einem Urteil des
Bundesverfassungsgerichts in seiner bisherigen Form gegen das
Grundgesetz. Der SoVD hatte das Betreuungsgeld in der Vergangenheit
immer wieder kritisiert und den Karlsruher Richterspruch ausdrücklich
begrüßt.

Der Sozialverband verspricht sich von einem beschleunigten
Kita-Ausbau mehr Unterstützung für Kinder aus einkommensschwachen
Familien und von Alleinerziehenden.

Pressekontakt:
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SoVD-Bundesverband
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Tel.: 030/72 62 22 129/ Sekretariat -123
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