Sozialverband fordert: Schutz des Rentenniveaus automatisieren

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Der Sozialverband SoVD fordert einen
automatisierten Schutzmechanismus für das Rentenniveau in
Deutschland. Als Grund nennt der Verband den wachsenden Abstand
zwischen Arbeitseinkommen und Rente. „Die gesetzlich festgelegte
Niveausicherungsklausel muss verbindlich ausgestaltet werden. Bisher
sieht diese Klausel lediglich wirkungsarme Maßnahmen gegen das
abstürzende Rentenniveau vor. Eine konkrete Handlungspflicht besteht
nicht“, sagt SoVD-Präsident Adolf Bauer. Der Sozialverband schlägt
eine Sicherungsklausel vor, die eine Untergrenze des Rentenniveaus
von 50 Prozent gewährleistet.

„Damit das Sicherungsziel der gesetzlichen Rentenversicherung
wieder Vorrang vor dem Ziel der Beitragssatzstabilität erlangt, gilt
es die Niveausicherungsklausel durch einen Automatismus zu ergänzen.
Das hilft, Vertrauen und Akzeptanz in ein soziales Sicherungssystem
zu erhalten, das sich in der Vergangenheit nachweisbar bewährt hat.
Insbesondere in Krisen und Zeiten gesellschaftlicher Umwälzungen“,
sagt Bauer.

Nach Berechnungen des SoVD wird die diesjährige Rentenerhöhung von
jahrelangen Kaufkraftverlusten überschattet. Ursächlich sind dafür
aus Sicht des Verbandes neben Nullrunden und Minianpassungen auch
steigende Beitragsbelastungen in der Kranken- und Pflegeversicherung
sowie Inflation.

Position:

Für eine lebensstandardsichernde gesetzliche Rente
www.sovd.de/rentenniveau/ Film: Vorschläge für ein verbessertes
Rentenniveau www.youtube.com/watch?v=BdNJRMLH-xc

Pressekontakt:
Kontakt:
Benedikt Dederichs
SoVD-Bundesverband
Pressestelle
Stralauer Str. 63
10179 Berlin
Tel.: 030/72 62 22 129/ Sekretariat -123
Fax: 030/72 62 22 328
E-Mail: pressestelle@sovd.de

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