SPD-Außenexperte Erler: Eiszeit zwischen Russland und Türkei muss beendet werden

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Der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Gernot
Erler (SPD), hat den Besuch des türkischen Präsidenten Erdogan in
Russland begrüßt.

Der SPD-Politiker sagte am Dienstag im rbb-Inforadio, es sei auch
im westlichen Interesse, wenn die Eiszeit zwischen der Türkei und
Russland beendet werde. Beide müssten kooperieren, um verschiedene
Krisenherde wie den in Syrien zu lösen. „Ohne ein Minimum an
Zusammenarbeit zwischen der Türkei und Russland wird es da keine
Lösung geben“, sagte Erler.

Beide Länder stünden in Syrien auf verschiedenen Seiten. Ähnlich
verhalte es sich im Kaukasus. Im Bergkarabach-Konflikt unterstütze
die Türkei Aserbaidschan und Russland Armenien. Allein in diesem Jahr
habe es im Streit um diese Region 200 Tote gegeben, so Erler. „Auch
hier brauchen wir eine politische Lösung; und die ist auch nur
möglich, wenn diese Spannungen abgebaut werden“, sagte der
Russlandbeauftragte weiter.

Am Mittag empfängt Russlands Präsident Wladimir Putin seinen
türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan in St. Petersburg. Die
Beziehungen zwischen beiden Staaten waren auf einem Tiefpunkt
angelangt, nachdem die Türkei einen russischen Kampfjet abgeschossen
hatte.

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