STADA Gesundheitsreport: Arbeit ist wichtiger als Gesundheit: Starkes Verantwortungsgefühl treibt Deutsche trotz Krankheit ins Büro (FOTO)

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Am 28. April findet der Welttag für Sicherheit und Gesundheit am
Arbeitsplatz statt. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat
diesen Aktionstag vor 23 Jahren ins Leben gerufen und setzt sich
seitdem mit zahlreichen Kampagnen für Sicherheit sowie Gesundheit bei
der Arbeit ein. Prävention ist dabei ein wichtiges Thema – auch der
STADA Gesundheitsreport 2016 beweist, dass die Gesundheit der
Deutschen im Arbeitsalltag oft das Nachsehen hat.

Junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren sind besonders anfällig
für Erkältungen: 84 Prozent leiden ein- bis zweimal jährlich
darunter. Für 57 Prozent der Bevölkerung ist aber eine Erkältung kein
Grund, zu Hause zu bleiben. Ein überraschendes Ergebnis – denn
insgesamt fühlen sich 65 Prozent bei einer Erkältung „schrecklich“
oder raten zu Schonung. Das ergibt der STADA Gesundheitsreport 2016 –
eine repräsentative Studie des Marktforschungsunternehmens Kantar
Health im Auftrag der STADA Arzneimittel AG unter 2.000 Deutschen.

Ausgeprägtes Pflichtbewusstsein

Noch alarmierender wird es mit dem Blick auf die Antworten von
Berufstätigen: Hier sind es sogar 82 Prozent, die trotz Erkältung zur
Arbeit gehen. Und das Pflichtbewusstsein steigt mit Höhe des
Einkommens. Bei einem Nettogehalt von unter 1.000 Euro im Monat gehen
40 Prozent erkältet arbeiten, bei den Bundesbürgern mit einem
Nettoeinkommen von mindestens 4.000 Euro trifft das schon auf 75
Prozent zu. Warum zeigen sich die Deutschen derart pflichtbewusst?
Ein Großteil der Befragten möchte die Kollegen nicht im Stich lassen
oder hat schlichtweg zu viel zu tun. Ein Fünftel hat Angst vor der
Reaktion des Arbeitgebers und 13 Prozent halten sich für
unverzichtbar in ihrem Job. „Verantwortungsgefühl ist eine großartige
Eigenschaft. Nur sollte sie mit Blick auf die Gesundheit zunächst der
eigenen Person gelten. Die Einstellung –Ich bin unersetzlich– ist
eine Selbsttäuschung, die zur Überforderung führt. Ebenso kritisch
ist die Sorge, die Kollegen oder den Chef im Stich zu lassen“, sagt
Diplom-Psychologin Dr. Eva Wlodarek, die auch an der Entwicklung der
Studie beteiligt war.

Freizeitstress statt Arbeitsdruck

Die Angst vor Sanktionen durch den Chef sinkt jedoch mit
steigendem Einkommen. Trotzdem leben die Besserverdiener nicht
stressfreier. Sie klagen überdurchschnittlich häufig darüber, nur am
Wochenende oder im Urlaub richtig abschalten zu können. Lediglich 18
Prozent der Menschen mit einem monatlichen Nettoeinkommen von
mindestens 4.000 Euro fühlen sich nur sehr selten gestresst. Bei den
Befragten mit einem Nettoeinkommen von unter 1.000 Euro gibt immerhin
knapp ein Viertel an, kaum gestresst zu sein. Wenn es dann doch mal
stressig wird, ist das immer seltener dem Beruf geschuldet. Nur etwa
jeder Siebte gibt ein zu hohes Arbeitspensum als größten Stressfaktor
an. Immer mehr Menschen fühlen sich besonders in ihrer Freizeit
gestresst. Bei den 18- bis 29-Jährigen trifft das schon auf jeden
Fünften zu. Doch warum finden die Deutschen immer weniger Zeit für
sich selbst? 29 Prozent der Bevölkerung erledigen ihre Aufgaben am
liebsten selbst, anstatt sie zu delegieren, 28 Prozent können nur
schwer „nein“ sagen und 23 Prozent stellen beruflich wie privat sehr
hohe Anforderungen an sich selbst.

„Alles Gute“ – Eine Initiative von STADA

Die im Herbst 2014 gegründete „Alles Gute“-Initiative von STADA
unterstützt Menschen dabei, im Alltag fit und gesund zu bleiben
beziehungsweise zu werden. STADA will ein Bewusstsein dafür schaffen,
dass Menschen verantwortungsvoll mit dem höchsten Gut „Gesundheit“
umgehen müssen, um den täglichen Aufgaben gewachsen zu sein.
Schließlich hat die Gesundheit auch großen Einfluss auf das
allgemeine Wohlbefinden. Im Zentrum der Initiative steht der
jährliche STADA Gesundheitsreport. 2014 behandelte der Report die
Wünsche, Einstellungen und Verhaltensweisen der Deutschen in
Gesundheitsthemen, 2015 wurde das Gesundheitswissen der Deutschen
untersucht. Der Gesundheitsreport 2016 trägt den Titel „Sprechstunde
Gesundheit: Was sich Körper und Geist zu sagen haben.“ Dabei wird die
Initiative von hochkarätigen Experten aus Medizin, Wissenschaft,
Sport und Lifestyle-Bereichen unterstützt. Aktuelle Informationen zur
Initiative und laufenden Projekten sind unter www.stada.de/initiative
zu finden.

Über die STADA Arzneimittel AG

Die STADA Arzneimittel AG ist ein börsennotiertes Unternehmen mit
Sitz im hessischen Bad Vilbel. STADA setzt konsequent auf eine
Mehrsäulenstrategie aus Generika und Markenprodukten (OTC) bei
zunehmend internationaler Marktausrichtung. Der Konzern ist
Deutschlands einziger unabhängiger Generika-Hersteller. STADA ist
weltweit mit rund 50 Vertriebsgesellschaften in mehr als 30 Ländern
vertreten. Markenprodukte wie Grippostad und Ladival zählen in
Deutschland zu den meistverkauften ihrer Produktkategorie. Im
Geschäftsjahr 2016 erzielte STADA einen bereinigten Konzernumsatz von
2.167,2 Millionen Euro, ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern
und Abschreibungen (EBITDA) von 398 Millionen Euro und einen
bereinigten Konzerngewinn von 177,3 Millionen Euro. Zum 31. Dezember
2016 beschäftigte STADA weltweit rund 10.900 Mitarbeiter.

Pressekontakt:
STADA Arzneimittel AG
Angela Horbach
Stadastraße 2-18
61118 Bad Vilbel
Tel.: +49(0) 6101 603-165
Fax: +49(0) 6101 603-215
E-Mail: press@stada.de

komm.passion GmbH
Sina Acker
Himmelgeister-Straße 103-105
40225 Düsseldorf
Tel.: +49(0) 211 600 46-121
Fax: +49(0) 211 600 46-200
E-Mail: stada@komm-passion.de

Original-Content von: Stada Arzneimittel, übermittelt durch news aktuell

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