Starkes Votum für die Pressefreiheit / Zeitungen erscheinen bundesweit mit Titelseite des chinesischen Künstlers Ai Weiwei

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Mehr als 100 Tageszeitungen sind heute in
Deutschland mit einer Titelseite erschienen, die der chinesische
Künstler und Kunstaktivist Ai Weiwei gestaltet hat, noch einmal so
viele haben das Werk an prominenter Stelle im Innenteil präsentiert.
Sie alle wollen mit dieser vom Bundesverband Deutscher
Zeitungsverleger (BDZV) in Kooperation mit der Universität der Künste
Berlin angestoßenen Aktion ein Zeichen zum Internationalen Tag der
Pressefreiheit setzen, der heute weltweit begangen wird.

„Deutschland ist eines der wenigen Länder, in denen die Meinungs-
und Pressefreiheit nicht nur im Grundgesetz verankert ist, sondern
täglich gelebt wird“, erklärt dazu BDZV-Präsident Helmut Heinen im
Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Aber die
Durchsetzung dieses Rechts werde für Medienmacher „anstrengender“.
Insbesondere die zunehmende Zahl von tätlichen Angriffen auf
Journalisten gebe Anlass zu Besorgnis.

„Es ist bitter zu beobachten, dass die Pressefreiheit immer noch
und immer wieder bedroht ist. Es ist eine Stärke unserer Demokratie,
dass unsere Verfassung sie für unser Land garantiert und sie
niemandem zur Disposition steht. Für Parlamente sind freie Medien
ebenso lästig wie unverzichtbar.“ Dieses Zitat von
Bundestagspräsident Norbert Lammert zum heutigen Tag ist eines von
240, die der BDZV ab heute auf seiner Website
www.bdzv.de/pressefreiheit präsentiert. Der BDZV hatte alle
Bundestagsabgeordneten angeschrieben und um ein Statement zur
Pressefreiheit gebeten; 240 Abgeordnete aller im Parlament
vertretenen Parteien antworteten.

In Berlin setzt der BDZV zum Internationalen Tag der
Pressefreiheit ein paar besondere Signale: In Kooperation mit Axel
Springer ist 24 Stunden lang an der Stirnseite des Verlagshochhauses
eine riesige animierte LED-Anzeige mit dem Motto „Der beste Schutz
der Demokratie ist eine freie Presse“ zu sehen. Dieses Motiv ziert
ebenso – in Kooperation mit WallDecaux – zahlreiche Anzeigenwände an
zentralen Plätzen der Hauptstadt und die Screens in der U-Bahn.
Darüber hinaus wird die Anzeige als mannshohes Motiv derzeit per
Fahrraddroschke durch Berlin kutschiert: vom BDZV zum Sitz des
Deutschen Bundestags, ans Brandenburger Tor und auch zur
Digitalkonferenz Re:Publica. Unterwegs interviewen zwei junge
Journalisten im Auftrag des BDZV die Passanten über ihre Meinung zur
Pressefreiheit und stellen die Tweets, Videos und Bilder der
Gespräche parallel online.

Pressekontakt:
Hans-Joachim Fuhrmann
Telefon: 030/ 726298-210
E-Mail: fuhrmann@bdzv.de

Anja Pasquay
Telefon: 030/ 726298-214
E-Mail: pasquay@bdzv.de

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