State of the World–s Mothers Report 2013: Finnland belegt Platz 1, D.R. Kongo den letzten Rang – Deutschland unter den Top 10

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Die internationale Kinderrechtsorganisation Save
the Children veröffentlicht heute zum 14. Mal den Report State of the
World–s Mothers, in dem die Lebenssituation von Müttern in 176
Ländern verglichen wird. Bewertet werden: Müttergesundheit,
Kindersterblichkeit, Schulbildung und Einkommen sowie der
gesellschaftspolitische Status von Frauen.

Finnland belegt unter allen Nationen Platz 1, Schlusslicht ist die
Demokratische Republik Kongo. Deutschland findet sich auf Platz 9
wieder(Platz 12 im Vorjahr).

Die skandinavischen Länder Finnland, Schweden und Norwegen belegen
die ersten drei Plätze. Auf den unteren zehn Plätzen befinden sich
ausschließlich afrikanische Länder südlich der Sahara; Ursachen dafür
sind der schlechte Gesundheitszustand von Müttern, ein hoher
prozentualer Anteil von sehr jungen Müttern sowie eine hohe
Neugeborenensterblichkeit. Weitere Faktoren sind der gravierende
Mangel an Gesundheitsfachkräften sowie eine mangelnde medizinische
Versorgung während der Schwangerschaft bzw. Geburt.

„Pro Minute sterben zwei Babys! Das sind 1 Millionen Neugeborene
pro Jahr, die die ersten 24 Stunden nach Geburt nicht überleben. Zwar
konnte die Kindersterblichkeit unter fünf Jahren seit 1990
erfreulicherweise von 12 Millionen auf 6,9 Millionen reduziert
werden. Aber 43% dieser Todesfälle betreffen Neugeborene und noch
immer sterben Babys an vermeidbaren, behandelbaren Ursachen. Das muss
sich für Mütter und ihre Babys überall auf der Welt in Zukunft
ändern. Jedes Kind, das geboren wird, hat das Recht zu leben“, betont
Kathrin Wieland, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland.

Der Bericht verdeutlicht die großen Unterschiede zwischen
Industrienationen und Entwicklungsländern. 98% aller Todesfälle bei
Neugeborenen ereignen sich in Entwicklungsländern. In der D.R. Kongo
liegt das Risiko während der Schwangerschaft an
Geburtskomplikationen zu sterben für eine Frau bzw. ein Mädchen bei
1:30, in Finnland bei 1: 12.200. In Somalia hat ein Baby ein 40-mal
höheres Risiko am ersten Lebenstag zu sterben als in Luxemburg.

„Investieren Regierungen in Mütter- und Kindergesundheit,
investieren sie damit zugleich in ihre Zukunft. Viele
Entwicklungsländer machen erfreuliche Fortschritte. Aber wir stehen
noch immer vor großen Herausforderungen, wenn wir das Überleben von
Million der ärmsten Mütter und ihrer Neugeborenen sichern wollen.
Inzwischen können wir Maßnahmen benennen, die kostengünstig und
universell einsetzbar sind, um die Todesursachen bei Neugeborenen zu
bekämpfen. Es fehlen leider noch immer der politische Wille und die
Finanzierung“, erklärt Kathrin Wieland.

Save the Children fordert:

– Stärkung der Gesundheitssysteme durch Investitionen, so dass
Mütter besseren Zugang zu ausgebildeten Geburtshelfern haben.

– Bekämpfung der zugrunde liegenden Ursachen der
Neugeborenensterblichkeit (Mangelernährung,
Geschlechterungleichheit) und verstärkte Investitionen für
Spezialprogramme.

– Investitionen in kostengünstige Maßnahmen, die die
Neugeborenensterblichkeit deutlich reduzieren können.

Zusatzmaterial:

Report (englisch) zum Download unter: http://ots.de/WgFwz

Zusammenfassung (deutsch) zum Download: http://ots.de/UqAl8

Bilder zum Download unter: http://bit.ly/17HhvIe (Bilder aus dem
Report) oder http://bit.ly/11bgNnP (Mütter & Babys)

Schnittmaterial zum Download unter:
http://storycentral.savethechildren.org.uk/?c=17313&k=2ce438833d

Pressekontakt:
Save the Children Deutschland e.V.
Pressestelle – Claudia Kepp
Charlottenstraße 16
10117 Berlin
Tel.: +49 (30) 27 59 59 79 – 28
Mobil: +49 170 7858935
Fax: +49 (30) 27 59 59 79 – 9
Mail: presse@savethechildren.de

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