Steffen Bockhahn: Sozialer Wohnungsbau statt Luxuswohnungen

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„Wir brauchen mehr sozialen Wohnungsbau statt immer
mehr Luxuswohnungen“, so Steffen Bockhahn, Mitglied im
Haushaltsausschuss für die Fraktion DIE LINKE, anlässlich der
Pressekonferenz des Deutschen Mieterbundes, auf der DMB-Präsident
Franz-Georg Rips am Mittwoch vor einer immer größeren Wohnungsnot und
unaufhaltsamen Mietsteigerungen warnte. So fehlen bis zu 250.000
Wohnungen in Großstädten, Ballungszentren und Universitätsstädten,
Tendenz steigend. Das betrifft insbesondere Wohnungen im mittleren
und unteren Preissegment. Bockhahn weiter:

„Auch der drastische Aufschlag bei Neuvermietungen lässt
Durchschnittsmieten ins Unermessliche steigen. DIE LINKE fordert
deshalb, dass eine Erhöhung der Miete nur dann zulässig ist, wenn
auch tatsächlich wohnwertverbessernde Maßnahmen vorgenommen wurden.
Außerdem dürfen die Mietkosten eines Mieterhaushaltes nicht über 30
Prozent des Nettoeinkommens liegen. Sozialleistungen, wie Miet- und
Heizkostenzuschuss, müssen dementsprechend angepasst werden.
Wohnungen sind ein Zuhause für Menschen, sie dürfen nicht den
Kapitalinteressen ihrer Eigentümer dienen.“

Pressekontakt:
Hendrik Thalheim
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de

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