stern: CSU verliert in Bayern massiv

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Würde jetzt in Bayern der Landtag neu gewählt,
müsste sich die noch alleinregierende CSU auf massive Verluste
einstellen. Nach einer Forsa-Untersuchung für das Hamburger Magazin
stern käme sie nur noch auf 40 Prozent – 7,7 Prozentpunkte weniger
als bei der Landtagswahl 2013. Die SPD könnte im Freistaat mit 16
Prozent rechnen und hätte damit 4,6 Prozentpunkte verloren.
Drittstärkste Kraft wären die Grünen mit 14 Prozent (plus 5,4
Prozentpunkte). Die AfD, die bei der Landtagswahl 2013 noch nicht
angetreten war, würde mit 10 Prozent im Münchner Landtag vertreten
sein, die Freien Wähler mit 6 Prozent (minus 3 Prozentpunkte). Die
FDP (4 Prozent) und die Linke (3 Prozent) würden den Einzug
verpassen. Auf die sonstigen Splitterparteien entfielen zusammen 7
Prozent.

„Die Ergebnisse zeigen“, sagt Forsa-Chef Manfred Güllner, „dass
Horst Seehofers wiederholte Attacken gegen Kanzlerin Angela Merkel
also keinesfalls Wähler am rechten Rand der CSU binden.“ Um die
Wahlabsichten in Bayern zu ermitteln, hatte Forsa vom 23. Mai bis 3.
Juni insgesamt 1010 repräsentativ ausgesuchte Wahlberechtigte im
Freistaat befragt.

Gäbe es jetzt auch noch Bundestagswahlen, würde die CSU mit 41
Prozent sogar 8,3 Prozentpunkte weniger einfahren als bei der
Bundestagswahl 2013. Die SPD, die 2013 noch bei 20 Prozent lag, käme
jetzt nur noch auf 15 Prozent. Gewinnen würden die Grünen mit 13
Prozent (plus 4,6 Prozentpunkte), die FDP mit 6 Prozent (plus 0,9),
die Linke mit ebenfalls 6 Prozent (plus 2,2) und vor allem die AfD
mit 12 Prozent (plus 7,7). Die hätte damit in Bayern 3 Prozentpunkte
mehr als in den anderen alten Bundesländern, wo sie derzeit bei 9
Prozent steht. Die sonstigen kleinen Parteien kämen im Freistaat
zusammen auf 7 Prozent.

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte vom 23. Mai bis 3. Juni
2016 im Auftrag des Magazins stern 1010 repräsentativ ausgesuchte
Wahlberechtigte in Bayern, die durch eine computergesteuerte
Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz
liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.

Diese Vorabmeldung ist nur mit der Quellenangabe stern zur
Veröffentlichung frei.

Pressekontakt:
Esther Friede, Gruner + Jahr Unternehmenskommunikation,
Telefon 040 – 3703 2178.

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