stern: Frauke Petry wirft AfD-Landeschef Dörr „Vetternwirtschaft“ und das Prinzip „Family and friends“ vor

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Das Bundesschiedsgericht der AfD hat entschieden,
dass die Auflösung des Landesverbands Saar erst einmal aufgeschoben
wird. Der Bundesvorstand der Partei Alternative für Deutschland hatte
am 23. März beschlossen, den kompletten Landesverband wegen Kontakten
nach Rechtsaußen aufzulösen. Dieser hatte daraufhin das
Schiedsgericht angerufen.

AfD-Chefin Frauke Petry sagte dem stern zu dem Urteil: „Klar ist,
dass eine derartige Frage in einer jungen Partei politisch zu lösen
ist. Die Juristerei kann dabei nur bedingt helfen. Letztlich muss ein
Parteitag entscheiden.“ Ob die Causa Saarland bereits beim nächsten
Bundesparteitag am 30. April zur Abstimmung steht, ist derzeit
unklar.

Petry äußerte sich dem stern gegenüber auch konkret über das
System, dass Josef Dörr als Landeschef im Saarland etabliert hat. „Es
geht nicht nur um eine Person, sondern um monatelange
Vetternwirtschaft.“ Petry sprach von „Mitgliederlisten, die der
Bundespartei nicht bekannt sind“ und vom Prinzip „Family and
Friends“, nach dem Dörr verfahren sei.

Frauke Petry sprach mit Blick auf die Saar-AfD außerdem von
„Kontakten in ein Milieu, das der AfD nicht zugehörig sein kann. Und
es kann nicht sein, dass ein Mini-Landesverband mit einigen Akteuren
versucht, die ganze Partei am Gängelband zu führen. Wir müssen da als
Bundesvorstand konsequent bleiben. Da bin ich mir auch mit meinem
Ko-Sprecher einig.“

Diese Meldung ist nur mit der Quellenangabe stern zur
Veröffentlichung frei.

Pressekontakt:
Esther Friede, Gruner + Jahr Unternehmenskommunikation, Telefon 040 –
3703 2178

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